- 22.12.2004, 09:52:29
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Schaunig erfüllt die Geschäfte der SPÖ-Wien in Kärnten
Landesrätin Sprachrohr der Feinde der Koralmbahn
Klagenfurt (OTS) - "SPÖ Landesrätin Gabriele Schaunig-Kandut
erfüllt mit ihrem Kampf gegen die Koralmbahn die Geschäfte der SPÖ in
Wien und der Feinde der Koralmbahn. Es ist bekannt, dass die SPÖ auf
Bundesebene keine Freude mit der Koralmbahn für Kärnten und die
Steiermark hat und diese auf allen Ebenen torpediert. In Kärnten hat
diese Gruppe nun mit Schaunig-Kandut ein ferngesteuertes Sprachrohr
gefunden", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin
Strutz.
Er verweise darauf, dass die SPÖ auf Bundesebene durch den
Rechnungshofsprecher Günther Kräuter eine Überprüfung des
Koralmbahnprojektes durch den Rechungshof beantragt hat, um dieses
zeitlich zu verzögern und zu Fall zu bringen. Die SPÖ in den Ländern
Oberösterreich, Niederösterreich und Wien lehnen die Koralmbahn
entschieden ab, da sie die finanziellen Mittel, die von Seiten des
Bundes für dieses Projekt zur Verfügung gestellt werden, für sich und
ihre Infrastrukturprojekte beanspruchen. Diese Kärntenfeindliche
Haltung hat nun mit Gabriele Schaunig-Kandut eine Helferin bekommen,
die die Geschäfte der SPÖ Wien in Kärnten willfährig füllt,
kritisierte Strutz.
Hier agiere offenbar ein politisches Kuckucksei zum Schaden unseres
Bundeslandes, meinte Strutz und fordert Schaunig-Kandut heute
neuerlich auf, über ihre Position in der Landesregierung
nachzudenken.
"Jemand der die Projekte für Kärnten, die in der Koalition und im
Regierungsprogramm vereinbart und festgeschrieben wurden, nicht
mittragen kann, sondern aktiv bekämpft, sollte, wenn er zu sich
selbst und der Bevölkerung ehrlich ist, aus der Regierung ausscheiden
und seinen Sessel jemanden aus der SPÖ zur Verfügung stellen , der
bereit ist für Kärnten und nicht gegen Kärnten zu arbeiten", fordert
Strutz.
Strutz hofft, dass die Konsequenzen für Schaunig-Kandut innerhalb der
SPÖ rasch beraten werden, da es sich die Koalition nicht leisten kann
einen permanenten "Bremsklotz" mitzuziehen. SPÖ und FPÖ sind
angetreten für Kärnten wichtige Reformen und Projekte voran zu
treiben. Wenn jemand in der Regierung diese jedoch aktiv behindert
und die Geschäfte von anderen Interessensgruppen, wie der Bundes SPÖ
oder Feinden der Blau-Roten-Koalition erfülle, dann sei er Fehl am
Platz und solle im Sinne Kärntens seine Oppositionsarbeit in den
geeigneten Gremien z.B. im Parlament in Wien nachgehen, schloss
Strutz.
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