Heeresaffäre: Auch SP-Frauenvorsitzende schaltete sich am Dienstag ein

Trannacher: Übergriffe sind, egal in welcher Form auch immer sie passieren, entschieden abzulehnen - Es geht um Hinschauen, statt Wegschauen

Klagenfurt (SP-KTN) - Zu den angeblichen sexuellen Übergriffen in einer Klagenfurter Kaserne hat am Dienstag auch die Frauenvorsitzende der Kärntner SozialdemokratInnen, LAbg. Sieglinde Trannacher Stellung genommen. "Ich habe mich heute in dieser Angelegenheit eingeschaltet und ausführlich mit dem für die Überprüfung der Anschuldigungen zuständigen Oberst unterhalten. Dabei habe ich die Zusage erhalten, dass es eine lückenlose Aufklärung geben wird", sagte Trannacher und betonte, dass jede Form von Übergriffen auf Frauen und Männer, egal in welcher Form auch immer sie passieren, entschieden abzulehnen sei.

In Österreich wird schätzungsweise jede fünfte Frau Opfer von körperlicher Gewalt oder Übergriffen", stellte die Kärntner SP-Frauenvorsitzende fest und ergänzte: "Es geht um Hinschauen statt Wegschauen. Es geht um Solidarität mit den Opfern und um wirksame Maßnahmen gegen alle Formen der Gewalt." Trannacher forderte in diesem Zusammenhang mehr nationales und internationales Engagement seitens der Landesregierungen und der Bundesregierung.

"Ich erwarte mir nicht nur disziplinäre, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen, sollten sich die Anschuldigungen in der Klagenfurter Kaserne als wahr herausstellen", so Trannacher, die insbesondere alle Frauen dazu aufrief, Übergriffe keinesfalls stillschweigend hinzunehmen und die Täter damit zu schonen, sondern den Mut aufzubringen, jeden Vorfall aufzuzeigen. (Schluss)

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