Tolle Exportperformance österreichischer Unternehmen nach Mexiko

Ausfuhrplus in den zweitwichtigsten Markt Lateinamerikas machte in den ersten neuen Monaten 25,6% aus - Tendenz steigend

Wien (PWK943) - "2004 war ein gutes Jahr für die österreichische Wirtschaft in Mexiko", sagt Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ. Koren: "Mexiko ist unser zweitgrößter Handelspartner in Lateinamerika, der Abstand zu Brasilien ist aber nur noch gering. Wie der Ausfuhrstatistik zu entnehmen ist, legten unsere Exporte nach Mexiko alleine in den ersten neun Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um mehr als 25% auf ein Liefervolumen von 150 Millionen Euro zu." Die wichtigste Produktgruppe - Maschinen - verzeichnete einen Zuwachs von 30%. Auch bei chemischen Produkten, Getränken, Halb- und Fertigwaren waren ordentliche Zuwächse zu verzeichnen.

"Wir rechnen damit, dass dieser Trend trotz starkem Euro weiter anhalten wird", sagt Franz Dorn, österreichischer Handelsdelegierter in Mexiko. Die Prognose für das mexikanische Wirtschaftswachstum liegt heuer bei einem Plus von vier Prozent, was auch ein positives Signal für heimische Exporteure sei. Dorn: "Leider gibt es aber noch immer zu viele österreichische Unternehmen, die das im Jahr 2000 in Kraft getretene Freihandelsabkommen und die damit verbundene kräftige Reduzierung der Zölle nicht nutzen." Bis 2007 werden die meisten Zölle auf Null reduziert sein. Es wäre auch an der Zeit, die vielen Nischen in den zentralamerikanischen Märkten zu besetzen, solange der Wettbewerb dort nicht zu stark und die Preise noch interessant sind. Generell ist die tolle Exportperformance österreichischer Unternehmen in Mexiko aus einem besonderen Grund bemerkenswert. Dorn: "Der mexikanische Markt steht unter einem gewaltigen Einfluss der USA, die allein mehr als zwei Drittel der gesamten mexikanischen Importe abdecken und gerade im Maschinen- und Anlagenbereich massiv vertreten sind, der traditionell zu den österreichischen Stärken zählt." Die Zahl der in Mexiko tätigen österreichischen produzierenden Unternehmen ist, wie auch in anderen lateinamerikanischen Ländern, traditionsgemäß niedrig. Teilweise wird der mexikanische Markt aber von österreichischen US-Niederlassungen aus beliefert und betreut.

Zum Betreuungsbereich der WKÖ-Außenhandelsstelle Mexiko gehören neben Mexiko noch acht weitere Länder - Kuba, Guatemala, Belize, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama. Die nächste Veranstaltung der Außenhandelsstelle Mexiko ist eine vom 28.2.-4.3.2005 stattfindende Wirtschaftsmission nach Zentralamerika. Nähere Infos darüber erteilt AWO-Nord/Lateinamerika oder die Außenhandelsstelle Mexiko: awo.amerika@wko.at (BS)

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