SPÖ-Driemer: Neuer "Bahnhof Wien-Europa Mitte" und anschließender neuer Stadtteil für ganz Wien von großer Bedeutung

Wien (SPW-K) - Auf die überaus große Bedeutung des Projektes der Errichtung des Bahnhofes Wien-Europa Mitte sowie des damit verbundenen neuen Stadtteiles für ganz Wien, vor allem aber für die Bezirke, Landstraße, Wieden und Favoriten, wies SPÖ-Gemeinde Johann Driemer in seinem Debattenbeitrag am Freitag im Wiener Gemeinde anlässlich der Beschlussfassung über den diesbezüglichen Masterplan hin. Erfreut zeigte sich der Mandatar zudem, dass es gelungen wäre, einen Konsens über das so wichtige Projekt zwischen allen Parteien zu finden.

Hinsichtlich der Debatte über die Einbindung der Öffentlichkeit in das Projekt wies Driemer die zuvor anklingende Kritik von Oppositionsredner, die Information der Bevölkerung sei teilweise mangelhaft gewesen, zurück. Er listete an Hand der Anführung diverser Informationsveranstaltungen für die BürgerInnen, einer stattgefundenen Ausstellung sowie der mehrmaligen Gespräche mit den Bezirksvertretungen die Maßnahmen zur Information der Bevölkerung auf. Im Zusammenhang mit der Debatte über die eventuelle Absiedlung von Mietern eines Gemeindewohnhauses meinte Driemer, dass eine endgültige Entscheidung darüber noch gar nicht gefallen wäre. Jedenfalls werde es diesbezüglich noch ausführliche Diskussionen und Gespräche geben, die Stadt werde sich jedenfalls bemühen, den Menschen ihre Sorgen zu nehmen, kündigte Driemer an.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen informierte der Gemeinderat dann ausführlich über Details des Projektes, wobei er die geplante Durchgängigkeit des neuen Stadtteils, die vorgesehene Grünraumgestaltung, die Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, aber auch die optimalen Verkehrsanbindungen hervorhob. Nicht zuletzt rief Driemer die Bedeutung dieses städtebauliche Vorhabens für die derzeit in diesem Bereich abgewohnten Stadtviertel aber auch die gesamte Wirtschaft und damit von Arbeitsplätzen in Erinnerung.

Der Redner skizzierte den weiteren vorgesehenen zeitmäßigen Realisierungsablauf hauptsächlich für den neuen Bahnhof und nannte als Gesamtkostenrahmen für die Errichtung dieses TEN-Knotenpunktes die Summe von 420 Millionen Euro. Er betonte, dass erst nach Beschlussfassung über dessen Finanzierung auch die entsprechende Flächenwidmung beschlossen werden würde. Driemer sprach sich zudem für die rechtzeitige Klärung aus, auf welche Weise die notwendigen Transportfahrten für den Abbruch des alten und die Errichtung des neuen Bahnhofs stattfinden sollen. Nach seiner Meinung solle die Schiene dafür genutzt werden, eine solche Vorgangsweise, so der Gemeinderat, wäre weit weniger umweltschädigend als der Transport auf der Straße.

"Besonders wichtig bei dem gesamten Vorhaben ist die Tatsache, dass der gesamte Gemeinderat sich zu dem Projekt bekennt und hinter dieses stellt", schloss Driemer seine Ausführungen. (Schluss)

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