Bayr sieht entwicklungspolitische Komponenten bei Klimamaßnahmen vernachlässigt

Wien (SK) Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für Entwicklungszusammenarbeit, ärgert sich einmal mehr, dass Umweltminister Pröll im Ausland bei internationalen Konferenzen den Musterschüler mimt und sich fortschrittlich gibt, aber gleichzeitig seine Hausaufgaben nicht macht. "Wir haben in Österreich statt der zugesagten Reduktion von 13 Prozent eine stete Erhöhung der CO2-Emissionen zu verzeichnen. Die Emissionen sind österreichweit zwischen 1990 und 2002 sogar um 14 Prozent gestiegen!", kritisierte Bayr. ****

"Auch die JI/CDM-Projekte sind entwicklungspolitisch nicht zwangsläufig wirkungsvoll, so wie zu bezweifeln ist, dass das Handeln mit Zertifikaten der Ozonschicht weltweit helfen wird, sich zu erholen", so Bayr. "Die dramatischen Appelle auf und rund um die Klimakonferenz haben einmal mehr klar gemacht, dass unser Überleben und das unseres Planeten mit einer intakten Ozonschicht untrennbar verbunden ist. Die Folgeschäden von Umweltkatastrophen haben sich in den letzen zwanzig Jahren versiebzehnfacht, andererseits würde es gerade einmal 0,3 Prozent des globalen Bruttosozialproduktes kosten, wirksame Klimamaßnahmen zu setzen. Gerade hier hat die Politik die Verantwortung und muss alles daran setzen, dass die Impulse der Wissenschaft auch wirklich zum Tragen kommen und in Summe das Weltklima verbessern helfen", schloss Bayr. (Schluss) ns/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007