Noch ein Österreicher bei "Bianca": Premiere für Osttiroler Michael Rotschopf als böser Halbbruder

Erster Auftritt am Montag, 20. Dezember

Wien (OTS) - Das Austrotrio ist komplett! Nach der Kärntnerin Eva Klemt (seit Folge drei) und der Wienerin Elisabeth Sutterlütty (seit Folge 22) heißt es am Montag, dem 20. Dezember 2004, um 14.50 Uhr in ORF 2 in Episode 37 der ORF/ZDF-Telenovela "Bianca - Wege zum Glück" Vorhang auf für Österreicher Nummer drei. Der gebürtige Lienzer Michael Rothschopf sorgt ab sofort als Olivers intriganter Halbbruder Pascal für gehörige Turbulenzen im Hause Wellinghoff.

Rotschopf, Jahrgang 1969, studierte am Wiener Max-Reinhardt-Seminar und war unter anderem unter Claus Peymann fünf Jahre lang am Burgtheater engagiert. Eine besondere Bühnenerfahrung machte der Osttiroler mit Peter Steins Marathon-Inszenierung des "Faust" und erhielt später den renommierten Nachwuchspreis der O.-E.-Hasse-Stiftung der Berliner Akademie der Künste. Filmeinsätzen u. a. bei "Kommissar Rex", "Soko Kitzbühel" und seiner ersten Hauptrolle im TV-Drama "Der tote Bruder" des Grimme-Preisträgers Stefan Krohmer folgte die Berufung zur ersten deutschsprachigen Telenovela. "Ich bin immer offen für alles. Theater, Fernsehen, anspruchsvoller Film, Hörbücher und jetzt eine Telenovela. Dass ich all das durcheinander mache, wird sicher manche Leute irritieren." Aber das ist dem hoch gewachsenen schlanken Schauspieler mit den großen braunen Augen egal. "Ich befürchte keinen Imageschaden, Irritationen machen mir sogar Spaß. Ich fand, ich kann hier eine schauspielerische Aufgabe erfüllen, die eine richtige Herausforderung ist. Und: Ich will was Neues erleben!"

Der gute Böse

Mit dem Format Telenovela konnte Michael Rotschopf noch vor einiger Zeit überhaupt nichts anfangen. Als er zu Probeaufnahmen eingeladen wurde, setzte er sich erstmals damit auseinander und fand einen Zugang. "Eine Telenovela arbeitet mit Archetypen und Stoffen, die alte Prinzipien beinhalten: Hass, Liebe, Macht, Schwäche, Gewinner, Verlierer." Seine Rolle ist die des durchtriebenen Halbbruders, doch auch der hat mehr Facetten, wie Rotschopf weiß: "Ich bin zwar der Intrigante und Böse, aber auf der anderen Seite auch emotional und verletzlich. Solche Menschen haben meist den IQ und die Sensibilität, zu erspüren, was im anderen vorgeht." Eines ist ihm bei dieser Arbeit besonders wichtig: "Ich will die Figur so vielschichtig anlegen wie nur möglich."

Von "Faust" bis "Bianca": Der "Marathon-Mann" in vollem Einsatz

Seit Ende September steht der in Berlin lebende Schauspieler ("Weil ich die Stadt so mag") für "Bianca" vor der Kamera, mehrere harte und arbeitsintensive Monate hat der Sohn eines Osttiroler Hoteliers jedoch erst noch vor sich. Außerdem ist Michael Rotschopf harte Arbeit gewöhnt. "Nach Peter Steins 'Faust'-Inszenierung, die 21 Stunden dauerte und in Wien, Berlin und Hannover gegeben wurde, weiß ich, was es heißt, an etwas bis zum Schluss dranzubleiben. Und es hat großen Spaß gemacht." Die Freude am Beruf ist Rotschopfs Kraftquelle. "Daraus beziehe ich meine Power. Je länger etwas andauert, umso mehr kann ich reinpowern. Ich bin trainiert auf Marathon, mein Durchhaltevermögen ist sehr groß."

Mehr Informationen zu den einzelnen Folgen von "Bianca - Wege zum Glück" sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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