Murauer: Peter Pilz vergleicht wieder einmal Äpfel mit Birnen

Platter hat sofort die richtigen Konsequenzen gezogen

Wien, 15. Dezember 2004 (ÖVP-PK) "So tragisch die Vorfälle beim österreichischen Bundesheer sind, muss man dennoch festhalten, dass es zwischen dem Fall Freistadt und den Vorkommnissen in Landeck und Bludesch gravierende Unterschiede gibt", so ÖVP-Wehrsprecher Abg.z.NR Walter Murauer heute, Mittwoch. Obwohl alle bekannten Fälle ein Fehlverhalten aufweisen, vergleiche Peter Pilz hier wieder einmal Äpfel mit Birnen. ****

Neben der Dienstaufsicht, die in Freistadt nicht gewährleistet gewesen sei, sei es nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen in diesem Fall auch zu Handgreiflichkeiten gekommen. "In Landeck und Bludesch war das nicht der Fall. Dort hatten die Rekruten eine Ausstiegsmöglichkeit aus der Übung und zehn Personen haben davon auch Gebrauch gemacht", so Murauer.

Im Zusammenhang mit den Übergriffen hob der ÖVP-Wehrsprecher auch noch einmal die professionelle Vorgehensweise von Verteidigungsminister Platter hervor. "Platter hat sofort nach Bekanntwerden der Übergriffe die richtigen Konsequenzen gezogen und gehandelt, die Staatsanwaltschaft informiert und eine unabhängige Untersuchungskommission eingesetzt", so Murauer.

Heute habe er noch dazu die organisatorischen Konsequenzen gezogen und angeordnet, das für die Ausbildung zuständige Führungsgrundgebiet 7 aus dem Führungsstab herauszulösen. In Zukunft wird die Ausbildung mit dem im Planungsstab befindlichen Bereich Vorschriftenwesen zusammengelegt. "Das gewährleistet, dass die überarbeiteten Ausbildungsrichtlinien straff und effizient umgesetzt werden können" so Murauer.

"All das unterstreicht, dass Verteidigungsminister Platter die Vorwürfe sehr ernst nimmt und die richtigen Schritte setzt, damit es in Zukunft nicht mehr zu so einem tragischen Fehlverhalten und Übergriffen kommen kann", so Murauer abschließend.

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