LernQuadrat fordert Reaktion der Familienpolitik auf PISA-Studie

Wien (OTS) - Auf wesentliche Aspekte, die in der aktuellen "PISA"-Diskussion bisher zu kurz gekommen sind, weist nun Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann, Geschäftsführer von Österreichs führendem Nachhilfeinstitut LernQuadrat, hin. "Das durch PISA initiierte Nachdenken über eine Optimierung unseres Schulsystems ist dringend notwendig, greift allein aber zu kurz", so der Experte. Das schwache Abschneiden unserer Schüler im internationalen Vergleich sei auch ein Produkt schwieriger Rahmenbedingungen, die die Gesellschaft für Familien schaffe.

"Der familiäre Alltag zerfällt durch die Berufstätigkeit der Eltern, ohne dass adäquate Alternativen entstehen", betont Zimmermann und regt an:

  • Aufhebung der nach wie vor existierenden Benachteiligung von Müttern: staatliches Kindererziehungsgeld, volle Pensionsanrechnung, Rechtsanspruch auf Wiedereinstiegs-Schulungen
  • Schaffung einer brauchbaren gesetzlichen Basis für 30 Stunden- Jobs für Mann und Frau

- Beseitigung der Hürden für Haushaltshilfen

  • Verbesserte Zulassung privater Angebote für individuelle Kinderbetreuung
  • Förderung bzw. Beseitigung von Hürden für private Schulen (wie im PISA -Musterland Korea) und nichtstaatliche (und damit sparsamere und bessere) Angebote für individuelle Kinderbetreuung.

"Dass PISA den Österreichern ein schlechtes Zeugnis ausstellte, hat noch weitere Gründe, die bis dato kaum genannt wurden", ergänzt LernQuadrat-Chef Zimmermann. So ist der Anteil ausländischer Schüler und damit die Sprachenproblematik im Unterricht unvergleichlich höher als beispielsweise im PISA-Musterland Finnland. In den letzten 20 Jahren wurden auch viele Lehrer pragmatisiert, die ein realitätsfremdes, verklärtes Öko-Verständnis vermitteln. Kein Wunder, dass diese damit den Gesetzesauftrag, für Naturwissenschaften zu begeistern, nicht erfüllen können.

LernQuadrat hat mit über 10.000 geförderten Schülern genau bei den "schlechten Schülern", auf die die PISA-Studie zeigt, jahrelange Erfahrung, ist keiner politischen Partei verpflichtet und erhält keine Zuschüsse. Diese Forderungen sind die Ergebnisse von tausenden Beratungsgesprächen mit Eltern.

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