Platter ändert Verantwortlichkeiten für Ausbildung im Heer

Neue Richtlinien müssen straff und effizient umgesetzt werden

Wien (OTS) - Um in Bezug auf die Ausbildungsvorschriften Klarheit
zu schaffen, hat Verteidigungsminister Günther Platter die grundsätzliche Überarbeitung der Ausbildungsrichtlinien angeordnet. "Für Kaderpersonal und Rekruten wird es getrennte Ausbildungsrichtlinien geben", so Platter. "Es wird auch nochmals klar festgeschrieben, dass zwar eine einsatzorientierte Ausbildung möglich sein muss. Aber das Verhalten bei Geiselnahme mit Rekruten wird nicht praktisch ausgebildet."

Als weitere Konsequenz hat Platter heute angeordnet, das für die Ausbildung zuständige Führungsgrundgebiet 7 aus dem Führungsstab herauszulösen. In Zukunft wird die Ausbildung mit dem Bereich Vorschriftenwesen zusammengelegt und untersteht dem Planungsstab. "Durch diese Zusammenlegung ist gewährleistet, dass meine Anweisungen bezüglich der neuen Richtlinien straff und effizient umgesetzt werden können", so Platter.

Unabhängig davon laufen die Ermittlungen im Generalstab und in den nachgeordneten Dienststellen. Platter wies darauf hin, dass bei allen Vorfällen in den Garnisonen Disziplinarverfahren eingeleitet wurden und eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft zur strafrechtlichen Beurteilung übermittelt wurde. "Notwendige Disziplinarverfahren werden unabhängig von der Position der Betroffenen eingeleitet", so Platter.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Lisa Berger
Bundesministerium für Landesverteidigung
Pressesprecherin des Verteidigungsministers
Tel: +43 1 5200-20201
kbm.buero@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001