- 15.12.2004, 09:40:39
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Ottakring kurbelt die Wiener Wirtschaft mit öffentlichen Aufträgen an
BV Prokop: "Aufträge der öffentlichen Hand sichern und schaffen Arbeitsplätze"
Wien (SPW-K) - Ottakring vergibt im nächsten Jahr Aufträge an mehr
als 1.750 Wiener Unternehmen. Insgesamt sind im Bezirksbudget für
2005 8.275.900 Euro an Ausgaben veranschlagt. "Der größte Teil des
Budgets ist für die Sanierung von sechs Ottakringer Volks- und
Hauptschulen reserviert. Davon werden nicht nur die Kinder
profitieren, sondern auch die Unternehmen: in diesem Bereich werden
wir rund 650 Aufträge an Wiener Firmen vergeben", erklärt der
Ottakringer Bezirksvorsteher Franz Prokop. Für die Schulsanierung
sind im Ottakringer Budget 2.155.600 Euro veranschlagt.
Für die Kindertagesheime der Stadt Wien werden im nächsten Jahr
etwa 420 Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 660.900 Euro vergeben.
Straßenbau-Firmen können mit rund 150 Aufträgen rechnen. Für Straßen,
Geh- und Radwege wird Ottakring nächstes Jahr 1.688.900 Euro
ausgeben.
Für neue Ampelanlagen, deren Instandhaltung sowie Erneuerung und
Verbesserung von Fußgängerübergängen sind 457.200 Euro im
Bezirksbudget vorgesehen. 290 Aufträge werden in diesem Bereich an
Wiener Firmen vergeben.
Für Parks und Kinderspielplätze gibt Ottakring im Jahr 2005
729.000 Euro aus, rund 150 Aufträge werden vergeben.
Mit jeweils 50 Aufträgen können Wiener Unternehmen in den Bereichen
öffentliche Beleuchtung (381.100 Euro) sowie Bau- und Gebäude
Management (107.400 Euro) rechnen.
Das Familienbad am Hofferplatz wird bis zum nächsten Frühjahr um
1.000.000 Euro komplett umgebaut. Auch davon profitieren zahlreiche
Firmen.
"Anhand des Ottakringer Beispiels sieht man, wie wichtig Aufträge
der Verwaltung für die lokale Wirtschaft sind. Ottakring im
Speziellen und Wien im Allgemeinen bemüht sich, mit zahlreichen
Aufträgen die Wiener Wirtschaft zu beleben. Das ist vor allem in
Zeiten mäßigen Wirtschafts-Wachstums wichtig. Die schwarz-blaue
Bundesregierung geht da allerdings einen anderen Weg und spart das
Land auf Biegen und Brechen kaputt, anstatt massiv zu investieren.
Die Leid Tragenden sind jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz
verlieren", sagt Bezirksvorsteher Prokop. (Schluss)
OTS0044 2004-12-15/09:40
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