Maier: In AGES-Bereich Sicherheits- und Finanzdesaster

Wien (SK) "Im Bereich der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit findet nicht nur ein Finanzdesaster, sondern auch ein Sicherheitsdesaster statt", so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Freitag im Parlament. Maier zitierte zur Bestätigung seiner Meinung aus einem Gutachten vom 19. Mai 2004, in dem festgestellt wurde, dass gesundheitsgefährdendes Geselchtes acht Monate lang verkauft worden sei, weil zu wenig Personal vorhanden sei und deshalb das Gutachten verjährt sei. ****

Im von Maier zitierten Gutachten wurde festgestellt, dass das überprüfte Geselchte gesundheitsschädigend sei. Nach acht Monaten sei aber, wegen zu wenig Personal, das Gutachten verjährt. "In der Zwischenzeit war das gesundheitsschädliche Fleisch ganz normal im Verkauf", kritisierte Maier.

Wenn auf der einen Seite ein Mangel an Geld zu bemerken sei, scheine es so, als ob auf der anderen Seite Geld genug vorhanden wäre. Maier zitierte aus dem Agrarmagazin wonach der erste Geschäftsführer einen "Freund mittels Schaffung einer externen Forschungsstelle bedient". Weiters zitierte Maier: "Ein circa ein Millionen teueres Gerät wird als Ersatzteillager zum Ausschlachten verschenkt." "Das ist ein Sicherheits- und Finanzdesaster, dass auch der Abgeordnete Molterer mitzuverantworten hat", so Maier. Alle Argumente, die die Sozialdemokratie im Jahr 2001 und 2002 gegen die AGES vorgebracht hätten nicht nur vom Rechnungshof bestätigt worden seien, sondern auch von der herrschenden Situation. (Schluss) js

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