- 10.12.2004, 10:40:17
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Innovationsschub für die Wirtschaft
2004 floss eine Viertelmilliarde Euro an Forschungsförderung an österreichische Betriebe - um vier Prozent mehr als im Jahr 2003
Wien (OTS) - Die Forschungsförderung für die österreichischen
Betriebe ist im heurigen Jahr kräftig angestiegen. Im Rahmen der
antragsorientierten Bottom-up-Förderung der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG flossen im Jahresverlauf 248,2
Millionen Euro an innovative Projekte heimischer Unternehmen. Das
bedeutet eine Steigerung von knapp vier Prozent im Vergleich zum
Vorjahr. Der Barwert dieser Förderung stieg sogar um neun Prozent,
was einen höheren Anteil an Zuschüssen und eine geringere Quote von
Darlehen im Förderungsmix ausweist
Dabei gab es heuer um gut neun Prozent weniger Antragsteller als
2003, die dafür aber deutlich kostenintensivere Vorhaben einreichten.
So lag die Zahl der schließlich geförderten Einzelprojekte bei 861
und damit um 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert während das
Förderungsvolumen insgesamt stieg. Die geförderten Projektwerber
mussten aber im Rahmen der Förderverträge insgesamt 93 Mio. Euro von
ihren veranschlagten Kosten kürzen - ein Beweis für das hohe
Anspruchsniveau in der Projektbewertung. Aber selbst angesichts
dieses strikten Prüfverfahrens konnte heuer die Quote der geförderten
Anträge von 66 auf 71,3 Prozent gesteigert werden.
Details zu den Förderungen:
- Der stärkste Zuwachs wurde für Projekte in der Mikrotechnik verzeichnet, die mit 18,4 Prozent des Förderungsbarwerts auch den gewichtigsten thematischen Block im Förderungsportefeuille darstellen. Auch die Biowissenschaften mit steigender und die Materialwissenschaften mit sinkender Tendenz haben zweistellige Anteile am Barwert. Ein knappes Fünftel der Förderungen beansprucht der Querschnittsbereich "Kooperation Wirtschaft- Wissenschaft", in dem Firmen Sonderkonditionen in der Projektförderung bekommen, wenn sie dabei mit Wissenschaftern aus den Universitäten kooperieren. - 82 Prozent der geförderten Anträge entfielen auf Klein- und Mittelbetriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. - Regional betrachtet verteilen sich mehr als drei Viertel des Förderungsvolumens auf vier Bundesländer. Gemessen am Barwert sicherten sich steirische Betriebe mit 25,3 Prozent den größten Teil des Kuchens, gefolgt von jenen in Wien (22,2 Prozent), Oberösterreich (17,5 Prozent) und Kärnten (12,7 Prozent).
Bei der letzten Vergabesitzung im Jahr 2004 erteilte Anfang
Dezember der Beirat des FFG-Bereichs "Forschungsförderung Wirtschaft"
95 von 126 Projektanträgen eine Förderzusage. Das Förderungsvolumen
dieser Projekte betrug 25,5 Mio. Euro. Darin sind neben 23,5 Mio.
Euro aus Zuschüssen, Darlehen und Haftungsübernahmen der FFG auch
660.000 Euro Zusatzförderungen der Bundesländer und 1,4 Mio. Euro an
EU-Mitteln enthalten.
OTS0084 2004-12-10/10:40
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