• 09.12.2004, 12:59:23
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GRILLITSCH BRINGT ANTRAG ZUR REALISIERUNG DES PROJEKTES SPIELBERG IM NATIONALRAT EIN

700 Millionen Euro an Investitionen für die Region Aichfeld-Murboden
unverzichtbar

Wien, 9. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Der steirische ÖVP-Abgeordnete
Fritz Grillitsch bringt heute, Donnerstag, im Nationalrat einen
Entschließungsantrag ein, der das Projekt Spielberg doch noch retten
soll. Grillitsch wies darauf hin, dass die geplante Investitionssumme
von 700 Millionen Euro gerade für die obersteirische Region
Aichfeld-Murboden, aber auch für die gesamte Steiermark und für
Österreich, unverzichtbar sei. ****

Eine aktuelle Studie von Joanneum Research Graz weist die
positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieses Projekts
eindeutig nach: Die Experten rechnen bis 2010 mit einer
Bruttowertschöpfung für Österreich von 564 Millionen Euro, wovon
allein auf die Steiermark jährlich 87 Millionen Euro entfallen.
Grillitsch: "Insgesamt würden dadurch bis 2010 in Österreich mehr als
10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das heißt, pro Jahr 2000
Jobs mehr, davon die Hälfte in der Steiermark. Gerade in der Region
Knittelfeld/Judenburg wäre ein derartiger Beschäftigungsimpuls von
größter Bedeutung, da diese beiden Bezirke eine höhere
Arbeitslosigkeit als der steirische Durchschnitt aufweisen."

Im Entschließungsantrag heißt es wörtlich:

o "Der Nationalrat bekennt sich zur Erweiterung der Anlagen des
ehemaligen Formel 1-Ringes in Spielberg als Leitprojekt der
nachhaltigen Entwicklung der Region Aichfeld/Murboden zum Wohle der
regionalen Bevölkerung.

o Die Bundesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit der
Steiermärkischen Landesregierung eine Task force "Spielberg"
einzurichten, die zum Ziel hat, die Realisierung des Projektes
Motorsportzentrum Spielberg bestmöglich zu unterstützen.

o Durch diese Task force "Spielberg" ist sicherzustellen, dass die
zuständigen Behörden in enger Zusammenarbeit mit dem Projektwerber
unter Einbeziehung der bereits erlangten Kenntnisse über das
gegenständliche Projekt ein neuerliches Genehmigungsverfahren zügig
abwickeln.

o Der Umweltrat gemäß §§ 25 ff UVP-G 2000 wird ersucht unverzüglich
Beratungen darüber aufzunehmen, wie eine geeignete Begleitung von
Projekten und Vorhaben von überregionaler Bedeutung zur optimalen
Koordination der befassten Stellen auf Bundes- und Landesebene
realisiert werden kann. Die entsprechenden Vorschläge sind dem
nächsten Bericht gemäß § 44 UVP-G beizufügen."
(Schluss)

Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

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