GRILLITSCH BRINGT ANTRAG ZUR REALISIERUNG DES PROJEKTES SPIELBERG IM NATIONALRAT EIN

700 Millionen Euro an Investitionen für die Region Aichfeld-Murboden unverzichtbar

Wien, 9. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Der steirische ÖVP-Abgeordnete Fritz Grillitsch bringt heute, Donnerstag, im Nationalrat einen Entschließungsantrag ein, der das Projekt Spielberg doch noch retten soll. Grillitsch wies darauf hin, dass die geplante Investitionssumme von 700 Millionen Euro gerade für die obersteirische Region Aichfeld-Murboden, aber auch für die gesamte Steiermark und für Österreich, unverzichtbar sei. ****

Eine aktuelle Studie von Joanneum Research Graz weist die positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieses Projekts eindeutig nach: Die Experten rechnen bis 2010 mit einer Bruttowertschöpfung für Österreich von 564 Millionen Euro, wovon allein auf die Steiermark jährlich 87 Millionen Euro entfallen. Grillitsch: "Insgesamt würden dadurch bis 2010 in Österreich mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das heißt, pro Jahr 2000 Jobs mehr, davon die Hälfte in der Steiermark. Gerade in der Region Knittelfeld/Judenburg wäre ein derartiger Beschäftigungsimpuls von größter Bedeutung, da diese beiden Bezirke eine höhere Arbeitslosigkeit als der steirische Durchschnitt aufweisen."

Im Entschließungsantrag heißt es wörtlich:

o "Der Nationalrat bekennt sich zur Erweiterung der Anlagen des ehemaligen Formel 1-Ringes in Spielberg als Leitprojekt der nachhaltigen Entwicklung der Region Aichfeld/Murboden zum Wohle der regionalen Bevölkerung.

o Die Bundesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit der Steiermärkischen Landesregierung eine Task force "Spielberg" einzurichten, die zum Ziel hat, die Realisierung des Projektes Motorsportzentrum Spielberg bestmöglich zu unterstützen.

o Durch diese Task force "Spielberg" ist sicherzustellen, dass die zuständigen Behörden in enger Zusammenarbeit mit dem Projektwerber unter Einbeziehung der bereits erlangten Kenntnisse über das gegenständliche Projekt ein neuerliches Genehmigungsverfahren zügig abwickeln.

o Der Umweltrat gemäß §§ 25 ff UVP-G 2000 wird ersucht unverzüglich Beratungen darüber aufzunehmen, wie eine geeignete Begleitung von Projekten und Vorhaben von überregionaler Bedeutung zur optimalen Koordination der befassten Stellen auf Bundes- und Landesebene realisiert werden kann. Die entsprechenden Vorschläge sind dem nächsten Bericht gemäß § 44 UVP-G beizufügen."
(Schluss)

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