• 09.12.2004, 11:56:59
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Nach Rekordbauzeit bei AMD-Chipfabrik neuer Auftrag zum Anschluß der Prozeßgeräte

Stuttgart/Dresden (ots) -

Auftragswert von mehr als 60 Millionen Euro

Beim Bau der zweiten Chipfabrik des US-Halbleiterherstellers AMD
in Dresden ist ein wichtiger Zwischenschritt erreicht worden. Nach
einer Rekord-Bauzeit von nur zwölf Monaten hat Anfang Dezember die
Installation der für die Produktion erforderlichen Prozessgeräte in
den Reinraum begonnen. Den Generalübernehmer-Auftrag zum Anschluß der
Prozessgeräte erhielt die Jenoptik-Tochter M+W Zander. Der
Auftragswert beträgt mehr als 60 Millionen Euro und enthält auch eine
Kapazitätserweiterung für die benachbarte erste Dresdner
AMD-Halbleiterfabrik (AMD Fab 30). Vor rund einem Jahr hatte M+W
Zander den Generalübernehmerauftrag für Planung und Bau der zweiten
AMD-Fabrik in Dresden (AMD Fab 36) erhalten.

Die neue 300-Millimeter-Waferfabrik wird eines der weltweit
modernsten Halbleiterwerke sein. Sie hat einschließlich Produktion,
Energieversorgung-Center und Verwaltung eine Gesamtfläche von rund
120.000 Quadratmetern. Für den Neubau wurden knapp 13.000 Tonnen
Baustahl verarbeitet und fast 17.000 Quadratmeter Mauerwerk
errichtet. Über 80 Kilometer Rohrleitungen versorgen die Fabrik
beispielsweise mit Reinstwasser, Gas und Chemikalien. Hinzu kommen
300 Kilometer Elektrokabel und weitere 1.500 Kilometer Kabel für
Tele- und Datenkommunikation. Mitte nächsten Jahres soll die
Produktion erster Test-Wafer beginnen. Die Auslieferung der ersten
Produkte ist für das erste Halbjahr 2006 geplant.

Der M+W Zander Vorstandsvorsitzende Jürgen Gießmann erklärte heute
während eines Pressegesprächs bei AMD in Dresden: "Wir sind stolz
darauf, dass der Einbau und der Anschluß der Prozessgeräte pünktlich
beginnen können. Das war angesichts schwieriger Wetterbedingungen und
teilweise knapper Rohstoffe wie beispielsweise Stahl eine echte
Herausforderung. Ich möchte allen Beteiligten für ihr Engagement
danken. Daß M+W Zander nun auch den Auftrag für den Anschluß der
komplexen Produktionsgeräte erhalten hat, zeugt vom großen
Vertrauen unseres langjährigen Kunden AMD in unsere Fähigkeiten."

M+W Zander als Generalunternehmer für 'Hook-up'-Phase

In der jetzt angelaufenen Hook-up-Phase, in der die Prozessgeräte
angeschlossen werden, steuert und kontrolliert M+W Zander als
Generalunternehmer den Anschluß der Geräte und ist gegenüber AMD für
das pünktliche Hochfahren des Fertigungsprozesses, das "First Silicon
In", mitverantwortlich. Dieser Termin ist für Mitte 2005 geplant. Die
Produktionserweiterung der benachbarten AMD-Fab 30 wird bis Ende 2005
abgeschlossen sein.

Die reibungslose Installation der Prozessgeräte und der Anschluß
an die Grundversorgung tragen maßgeblich zum schnellen Anlaufen der
Produktion bei. Herzstück des Hook-up Prozesses ist MTS, das
Manufacturing Technology System von M+W Zander. Diese
eigen-entwickelte Datenbank erfasst alle wesentlichen Daten zum
Prozessgerätepark und den Versorgungsmedien. Sie ermöglicht eine
exakte, automatisierte Planung und steuert die Umsetzung des
Installationsprozesses. Während der späteren Betriebsphase speichert
die Datenbank die Verbrauchszahlen der Prozessgeräte und ermöglicht
einen ständigen Abgleich mit den Kapazitäten der
Grundversorgungssysteme.

Rückfragehinweis:

Michael Gemeinhardt
  M+W Zander
  Lotterbergstr. 30
  70499 Stuttgart
  Tel. +49 (0)711-8804-1420
  [email protected]
OTS0131    2004-12-09/11:56

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN

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