Morak: Lösung im Sinne des österreichischen Buchhandels

Durchbruch bei Streichung des zentralen Bucheinkaufs erzielt -Vertrag zwischen BBG und Morawa & Co wird einvernehmlich aufgelöst

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass es nach intensiven Gesprächen zwischen dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, dem Finanzministerium, der Firma Morawa & Co und mir gelungen ist, rechtzeitig eine Lösung im Sinne des Österreichischen Buchhandels zu finden". Das sagte Kunststaatssekretär Franz Morak heute, Dienstag, nachdem zwischen Vertretern von Morawa & Co und der BundesbeschaffungsGmbH (BBG) Einvernehmen über einen geordneten Rückzug aus dem Vertrag über den zentralen Bucheinkauf des Bundes gefunden werden konnte.

"Ergebnis unserer gemeinsamen Gespräche ist es aber auch, dass Bücher in Zukunft aus der Liste der von der BBG zu beschaffenden Güter herausgenommen werden", so Staatssekretär Morak Bezug nehmend auf eine vom Finanzminister geplante Veränderung der Verordnung über die von der BBG zu beschaffenden Güter, in der in Zukunft Bücher nicht mehr enthalten sein sollen. Damit reagiert das Finanzministerium auf die vor dem Sommer beschlossene unbefristete Verlängerung des Buchpreisbindungsgesetzes. Im Gegenzug dazu werden auch der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und Morawa & Co ihre Klage wegen unlauteren Wettbewerbs beim Handelsgericht Wien beilegen.

"Ich freue mich, dass die Verlängerung des Buchpreisbindungsgesetzes zu einem Meinungsumschwung im Finanzressort geführt hat und so für alle beteiligten Partner eine zufrieden stellende und dem Kulturgut Buch gerecht werdende Lösung gefunden werden konnte", so Morak abschließend.

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