ARBÖ: Fahrsicherheitstraining dient vor allem der eigenen Sicherheit

Wer Fristen der "Mehrphase" versäumt, setzt nicht nur den rosa Schein aufs Spiel

Wien (OTS) - "Fünf bis sechs von 12 Teilnehmern an unseren Fahrsicherheitskursen kommen erst, nachdem sie von der Behörde erstmals gemahnt wurden", stellt Herbert Hübner, Geschäftsführer des ARBÖ-Wien fest. Junge Lenker und Lenkerinnen sollten die ihnen gesetzten Firsten nicht unnötig ausreizen, sondern der eigenen Sicherheit zu liebe so rasch wie möglich den vorgeschriebenen Fahrsicherheitskurs belegen.

Der ARBÖ bietet in seinen vier Fahrsicherheitszentren, am Verkehrsübungsplatz in Wien-Aspern, im Fahrsicherheitszentrum Ludersdorf (Steiermark) , im Fahrsicherheitszentrum Straßwalchen (Salzburg) und in Arnoldstein (Kärnten) einschlägige Kurse für den sogenannten Mehrphasenfüherschein an (siehe www.fahrsicherheitszentren.at).

"Gerade jetzt im Winter ist es wichtig, das eigene Fahrverhalten und die Reaktion des eigenen Fahrzeugs auf winterlich-widrige Fahrverhältnisse zu üben. Das bringt einen echten Sicherheitsgewinn", appelliert Herbert Hübner. Er erinnert auch an den Sinn der Führerscheinreform: Unfälle der besonders gefährdeten Gruppe von jungen Fahrern sollte durch zusätzliche praktische Übungen wesentlich gemindert werden. In Finnland waren Unfälle junger Lenker nach Einführung der Mehrphase um 15 bis 30 Prozent schlagartig zurückgeganen.

Zur Erinnerung: Wer zwanzig Monate nach Ablegung der Führerscheinprüfung nicht alle Module der Mehrphasenausbildung absoviert hat (zwei Perfektionsfahrten in der Fahrschule, ein Fahrsicherheitstraining plus das verkehrspsychologische Gespräch), verliert seinen Führerschein endgültig!

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