André Heller zu Gast in Helmut Zilks "Lebens-Künstler"

"Mister Strandgeflüster" und das "egomanische Monster" am 8. Dezember in ORF 2

Wien (OTS) - "Mit diesem Gesicht kommen Sie mir nicht ins Fernsehen", sagte der damalige Fernsehdirektor Helmut Zilk vor rund 35 Jahren zu einem aufstrebenden Ö3-Moderator namens André Heller. Am Mittwoch, dem 8. Dezember 2005, hat er ihn um 22.50 Uhr in seine Sendung "Lebens-Künstler" in ORF 2 eingeladen. "Du warst ein egomanisches Monster", erinnert sich André Heller an seinen damaligen Chef, "und ich war ziemlich selbstbewusst, allerdings ohne Grund." Einmal schaffte es Heller damals auch gegen Zilks Widerstand, ins Fernsehen zu kommen, und zwar als Moderator einer einzigen Ausgabe der "Show-Chance", einer Art Vorläufersendung des heutigen "Starmania". Eine Episode seines Lebens, an die sich der heute weltbekannte Künstler André Heller inzwischen nur ungern erinnert. "Woher hast Du diesen Ausschnitt?", ist Heller fassungslos, als ihn Zilk in der Sendung "Lebens-Künstler" mit seiner Vergangenheit konfrontiert, "ich wollte ihn immer aufkaufen, um nicht erpressbar zu sein", scherzt er.

Und auch an seinen Sieg bei der Wahl zum "Mister Strandgeflüster 1964" erinnert sich Heller nicht allzu gern. "Ich war damals 17 und habe ausgesehen wie eine tragische Figur aus einem afrikanischen Spital, aber es waren alle drei Jurymitglieder Freunde von mir, und so habe ich damals den Titel errungen, begleitet von einem heftigen Pfeifkonzert des Publikums." In dem äußerst berührenden und amüsanten Talk sprechen das "Monster" und der "Mister" weiters unter anderem über eine Großmutter namens "Pieps", über Heller-Zuckerln als Trainingsgerät, "jüdische Cowboys" und in die Suppe fallende Glasaugen.

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