Buchklub: Abschied vom traditionellen Lesebegriff

Lesen nach PISA: Vernetzung von Medien ist gefragt

Wien (OTS) - "Verabschieden wir uns vom traditionellen
Lesebegriff! Die derzeitige Diskussion über die Lesekompetenz der Jugendlichen konzentriert sich aufs Buchlesen und hängt sozialromantischen Erinnerungen nach. Tatsache ist: Viele Jugendliche (vor allem Burschen) lesen zwar nicht gern Bücher, aber sie lesen öfter und besser, als Erwachsene meinen. Denn sie lesen - ganz selbstverständlich und gern - in den neuen Medien. Sie nutzen Internet, PC, Computerspiele und oft auch Zeitschriften, sie kommunizieren lesend untereinander per SMS, E-Mail, Chats", sagt Mag. Gerhard Falschlehner, Geschäftsführer des Buchklubs. Bei allen genannten Kommunikationsformen sind Lesefähigkeiten notwendig. Freilich unterscheidet sich Lesen am Bildschirm vom Buchlesen gravierend: schnelles, punktuelles, selektives Lesen ist gefragt; informationsorientiertes Lesen löst das belletristische Lesen ab.

Moderne Leserziehung muss bei dieser veränderten multimedialen Lesewelt ansetzen. Die Verbindung von traditionellen und neuen Medien ist daher für den Buchklub der richtige Weg, bei den Kids auch Lesefreude zu wecken. Dafür gibt es einzigartige Angebote: Zu jedem Band der Buchklub GORILLA-Taschenbuchreihe für 10- bis 14-Jährige bietet das Web eine "Cybertour". Unter www.buchklub.at/gorilla finden sich Links, interaktive Quiz- und Übungsseiten sowie Hintergrundinformationen. Mit dem Surfspaß für daheim oder für den Unterricht können auch Buchverweigerer zum Schmökern verlockt werden. Für die Jüngeren bietet der Buchklub mit den kindgerechten Zeitschriften PHILIPP und FAXI spannenden Lesestoff für die Schule oder zu Hause. Auch dazu gibt’s im Web interaktive Seiten mit Spielen und Übungen.

Buchklub-Angebote auch für Eltern

Wichtig für die Entwicklung der Lesefreude ist die Familie, sind die Leseerfahrungen zu Hause. Um Eltern über die neue Lesewelt zu informieren und mit praktischen Tipps zu versorgen, gibt der Buchklub das "Elternmagazin" heraus. Dieser Medienratgeber enthält Beiträge über Kinder- und Jugendliteratur, Computerspiele, TV-Konsum und vieles mehr. Bei Leseproblemen der Kinder können sich Eltern direkt an den Buchklub wenden: Der "Leichter lesen-Service" beantwortet telefonische und Mailanfragen rund um das Lesen. Falschlehner abschließend: "Was wir aus der PISA-Studie lernen sollten:
Verabschieden wir uns vom traditionellen Lesebegriff! Der Weg zum guten Leser führt heute vor allem über die neuen Medien und dann -hoffentlich - zum guten Buch."

www.buchklub.at www.lesefit.at Leichter lesen-Service: Di bis Do, 9 bis 13 Uhr Tel. (01) 505 17 54 DW 58 E-Mail: michaela.koenig@buchklub.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Angelika Höllriegl,
Buchklub der Jugend,
Tel. (01) 505 17 54-41,
E-Mail: angelika.höllriegl@buchklub.at

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