• 03.12.2004, 13:08:58
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Grünalternative Jugend zur ‚Folter-Affäre': Menschenunwürdig - Kritik an sklavischer Befehlsstruktur im Bundesheer

Zwangsdienst abschaffen

OTS (Wien) "Grundwehrdiener sind vollkommen abhängig von ihren
Vorgesetzten. Vorfälle wie in Freistadt können nur entstehen, weil
Menschen gezwungen werden, sich sklavisch an Befehle zu halten",
nimmt Michael Fischer von der Grünalternativen Jugend zur
‚Folter-Affäre' gegenüber den Grünen Pressedienst Stellung. "Diese
menschenunwürdige Vorfälle sind rückhaltlos aufzuklären und müssen
Konsequenzen haben", so Fischer.

"Wo Macht ist, wird Macht missbraucht. Wo absolute Macht ist, wird
sie
absolut missbraucht" so GAJ-Aktivist Fischer aus Vorarlberg weiter
und übt Kritik an den hierarchischen Strukturen im Bundesheer.

Die Tiroler GAJ-Aktivistin Judith Katzlinger findet insbesondere die
Form der Misshandlung bedenkenswert: "Auf Köpfe von Menschen zu
urinieren ist eine typische Symbolhandlung männlicher Gewalt." Die
Vorfälle in Freistadt bestärkten sie in ihrer Meinung, dass
Zwangsdienste - insbesondere militärische - abzuschaffen seien:"Die
Grünalternative Jugend hat nicht umsonst ‚pazifistisch' als einen
ihrer Grundsätze", schließt Katzlinger.

Rückfragehinweis: Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS0222    2004-12-03/13:08

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB

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