Kelag: Prüfungsverfahren der Regulierungsbehörde widerspricht den rechtsstaatlichen Grundsätzen

Wien (OTS) - "Das Verfahren zur Prüfung der Netztarife der Kelag durch die E-Control widerspricht den rechtsstaatlichen Grundsätzen," erklärt Kelag-Vorstand Hermann Egger. "Diese Meinung vertreten Juristen und wir sind davon überzeugt, dass der Verfassungsgerichtshof das bestätigen wird." Mit diesen Worten weist Egger die heute von E-Control-Geschäftsführer Walter Boltz getroffenen Aussagen zurück.

Im Prüfungsverfahren legte die Kelag eine Reihe von Fachgutachten vor. Die Regulierungsbehörde hat diese aber weitgehend ignoriert. "Es ist blanker Hohn, wenn Walter Boltz nun behauptet, diese Gutachten seien 'angemessen' berücksichtigt worden," kritisiert Egger. "Das Verfahren ist oberflächlich und nicht objektiv. Deshalb müssen wir uns nun mit allen Mitteln gegen diese Vorgangsweise wehren."

Interessen des ländlichen Raumes vertreten

Die Kelag hat in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro in den Ausbau und in die Instandhaltung ihres nahezu 18.000 km langen Stromnetzes investiert. "Nach der Kürzung der Netztarife durch die E-Control können wir dieses Investitionsniveau nicht mehr gewährleisten. Wir werden es aber nicht zulassen, dass die Regulierungsbehörde die Infrastruktur des ländlichen Raumes in Kärnten gefährdet, die in anderen Bereichen ohnehin schon massiv geschwächt worden ist," betont Egger.

Mit freundlichen Grüßen KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Unternehmenskommunikation Josef Stocker

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