• 27.11.2004, 10:48:53
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  • OTS0017 OTW0017

SPÖ-Kärnten: Nein zum Grasser-Griff in die Trinkgeldkassa

Vouk: "MitarbeiterInnen im Tourismusbereich motivieren, nicht abkassieren

Klagenfurt/Velden (SP-KTN) - Die SPÖ-Kärnten übt scharfe Kritik an
den Plänen von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, künftig Trinkgelder
im Tourismus und in der Gastronomie teilweise zu besteuern. "Unsere
MitarbeiterInnen im Tourismusbereich haben einen harten Job und
verdienen dennoch wenig, daher muss man sie motivieren und nicht
abkassieren", so der Tourismussprecher der SPÖ-Kärnten und
Bürgermeister von Velden, Ferdinand Vouk.

Laut Kollektivvertrag hat ein gelernter Restaurantfachmann - also
Kellner - 1.022 Euro brutto, ein Oberkellner, der fünf Servierkräfte
koordiniert, 1.212,50 Euro brutto. "In Zeiten, in denen auch
Urlaubsgäste jeden Euro mehrfach umdrehen, wird vor allem auch bei
Trinkgelder gespart: "Im Service wird öfter aber immer weniger
Trinkgeld gegeben, an der Rezeption für Sonderleistungen,
Stubenmädchen bekommen immer seltener eine finanzielle Anerkennung
von den Gästen, hier auch noch mit einer neuen Steuer anzusetzen, ist
für mich völlig unverständlich", kritisiert Vouk und ergänzt: "Statt
ständig neue Belastungen für die fleißigen Klein- und Mittelverdiener
zu erfinden, soll BM Grasser lieber aufhören durch seine Politik
Großkonzernen Steuergeschenke zu machen." (Schluss)

OTS0017    2004-11-27/10:48

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS9

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