SPÖ-Kärnten: Nein zum Grasser-Griff in die Trinkgeldkassa

Vouk: "MitarbeiterInnen im Tourismusbereich motivieren, nicht abkassieren

Klagenfurt/Velden (SP-KTN) - Die SPÖ-Kärnten übt scharfe Kritik an den Plänen von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, künftig Trinkgelder im Tourismus und in der Gastronomie teilweise zu besteuern. "Unsere MitarbeiterInnen im Tourismusbereich haben einen harten Job und verdienen dennoch wenig, daher muss man sie motivieren und nicht abkassieren", so der Tourismussprecher der SPÖ-Kärnten und Bürgermeister von Velden, Ferdinand Vouk.

Laut Kollektivvertrag hat ein gelernter Restaurantfachmann - also Kellner - 1.022 Euro brutto, ein Oberkellner, der fünf Servierkräfte koordiniert, 1.212,50 Euro brutto. "In Zeiten, in denen auch Urlaubsgäste jeden Euro mehrfach umdrehen, wird vor allem auch bei Trinkgelder gespart: "Im Service wird öfter aber immer weniger Trinkgeld gegeben, an der Rezeption für Sonderleistungen, Stubenmädchen bekommen immer seltener eine finanzielle Anerkennung von den Gästen, hier auch noch mit einer neuen Steuer anzusetzen, ist für mich völlig unverständlich", kritisiert Vouk und ergänzt: "Statt ständig neue Belastungen für die fleißigen Klein- und Mittelverdiener zu erfinden, soll BM Grasser lieber aufhören durch seine Politik Großkonzernen Steuergeschenke zu machen." (Schluss)

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