• 26.11.2004, 12:51:38
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Weihnachtseinkaufszeit bringt erhöhte Gefahr von Falschgeldumlauf!

Die Wirtschaftskammer Österreich warnt gemeinsam mit Oesterreichischer Nationalbank und Bundeskriminalamt vor verstärktem Falschgeldumlauf in der Vorweihnachtszeit

Wien (PWK872) - Das erhöhte Geschäftsaufkommen in der
Vorweihnachtszeit wird von kriminellen Organisationen bzw.
Geldfälschern erfahrungsgemäß verstärkt dazu genützt, gefälschte
Euro-Banknoten in den Umlauf zu bringen. Mit einfachen Mitteln eines
Scanners, eines Grafikprogramms und eines Farbdruckers können bereits
Geldfälschungen hergestellt werden, deren Qualität früher nur mit
Drucktechnologie zu erzielen war. "Trotzdem können diese Fälschungen
von aufmerksamen Gewerbetreibenden und deren Angestellten nach dem
Prinzip ‚fühlen, sehen, kippen (und prüfen)‘ als solche identifiziert
werden. Wichtig ist, dass man sich einen prüfenden Blick angewöhnt
und sich und seinen Kunden damit vermeidbaren Ärger erspart", rät die
Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, Anna-Maria
Hochhauser. Um die Sicherheit für Unternehmen im gesamten Bereich der
(Wirtschafts-)Kriminalität zu erhöhen und Prävention zu forcieren
führt die WKÖ derzeit gemeinsam mit dem Innenministerium eine
Sicherheits-Roadshow für Betriebe in ganz Österreich durch, bietet
eine detaillierte Broschüre mit Sicherheitstipps sowie eine eigene
Sicherheits-Hotline unter 0800 221 221 an.

Wie prüft man nun einen Geldschein richtig?
Die Reihenfolge der Prüfschritte ergibt sich aus dem Ablauf einer
Zahlungstransaktion. Zunächst wird die Banknote mit der Hand entgegen
genommen, zur Überprüfung im Durchlicht betrachtet und - im
Zweifelsfall - können durch Kippen weitere Sicherheitsmerkmale
überprüft werden.

FÜHLEN:         Erhabene Oberfläche durch Stichtiefdruck bei diversen

Bildelementen und Schriften und Beschaffenheit des Papiers
SEHEN: Wasserzeichen, Sicherheitsfaden, Durchsichtsregister
KIPPEN: Spezialfolienelemente (Hologramme) und optisch
variable
Farbe (bei hohen Stückelungen ab EUR 50), Iriodinstreifen (bei
niedrigen Stückelungen bis EUR 20).

Generell lässt sich sagen, dass alle bisher aufgetretenen Fälschungen
die Sicherheitsmerkmale lediglich nachahmen, diese jedoch nicht mit
gleicher oder ähnlicher Technik nachgebildet werden können. Spezielle
UV-Lampen sind übrigens nur bedingt dazu geeignet, Fälschungen zu
erkennen. Die WKÖ rät dazu, Banknoten stets auf ihre
Sicherheitsmerkmale zu überprüfen. "Wurde eine Banknote als Fälschung
erkannt, so empfehlen wir eine rasche Kontaktaufnahme mit der
nächsten Polizeidienststelle", erklärt die Generalsekretärin.

Informationen über Sicherheitsmerkmale von Banknoten erhalten Sie bei
der Oesterreichischen Nationalbank unter der Experten-Website
http://bargeld.oenb.at, auf der sich Interessierte kostenlos
registrieren lassen können. Eine Broschüre der Nationalbank zu den
Sicherheitsmerkmalen von Banknoten ist kostenlos erhältlich unter der
Tel.-Hotline 01/40420-6666 (e-mail-Adresse: oenb.info@oenb.at).
Weiters organisiert die OeNB Schulungen für Unternehmer und deren
Angestellte zu dem Thema "Erkennen von Falschgeld". Senden Sie bei
Interesse an einer derartigen Schulung eine schriftliche Anfrage an
die Oesterreichische Nationalbank, Banknoten- und Münzenkasse, z. Hd.
Herrn Glenk, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien. (Ne)

OTS0180    2004-11-26/12:51

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