- 26.11.2004, 12:17:40
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Bezirksvorsteher von zwei Wiener Bezirken wollen gemeinsam drohende Postamts-Schließungen verhindern
Die BezirksvorsteherIn von Hernals und der Donaustadt wollen flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Postämtern aufrecht erhalten
Wien (SPW-K) - Die Bezirksvorsteherin von Hernals und der
Bezirksvorsteher der Donaustadt verlangen von der Post, keine
Postämter in ihren Bezirken zu schließen. "In der Zeitung habe ich
gelesen, dass die Zahl der Postämter in Hernals halbiert werden
soll", erklärt die Hernalser Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer. Ihr
Kollege Franz-Karl Effenberg (BV Donaustadt) hat von den
Schließungsplänen auch nur aus der Zeitung und nicht von der Post
erfahren.
Es sei nicht zu akzeptieren, wenn die Österreichische Post AG mit
Duldung der schwarz-blauen Bundesregierung auf dem Rücken von älteren
und weniger mobilen Wienerinnen und Wienern den Sparstift ansetzt,
sind sich die Bezirksvorsteherin und die beiden Bezirksvorsteher
einig. "Alte oder behinderte Menschen werden gezwungen, sich ein
teures Taxi zu nehmen, um den weiten Weg in die verbliebenen
Postämter zu bewältigen - das ist unzumutbar!", sagt Franz-Karl
Effenberg. Die berechtigten Forderungen der Bürgerinnen und Bürger
nach einer flächendeckenden Versorgung mit Postämtern werden von den
beiden Bezirksvorstehern unterstützt. In Hernals wird die SPÖ bei der
nächsten Bezirksvertretungssitzung am 1.Dezember eine Resolution
gegen die Schließung der Postämter einbringen. (Schluss)
OTS0154 2004-11-26/12:17
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