- 25.11.2004, 16:58:35
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ÖH: Gehrer und Brinek mundtot!
"Aussprache" zwischen ÖH und Ministerium entpuppte sich als reine Farce, Gehrer und Brinek haben StudierendenvertreterInnen nichts zu sagen
Wien (OTS) - Die Verfasserinnen des Initiativantrages zur
Novellierung des HochschülerInnenschaftsgesetzes (HSG), BM Gehrer
sowie Beamte ihres Ressorts, trafen sich heute mit den Vorsitzenden
der HochschülerInnenschaften an den Universitäten sowie dem
Vorsitzteam der Bundes-ÖH zu einer "Aussprache".
"50 StudierendenvertreterInnen aus ganz Österreich antanzen zu
lassen, um ihnen zu sagen, dass sie nichts zu sagen haben, ist nicht
nur eine bodenlose Frechheit, sondern geradezu skandalös", entrüstet
sich Lina Anna Spielbauer, Vorsitzende der HochschülerInnenschaft Uni
Salzburg, in einer ersten Reaktion auf das heute stattgefundene
Gespräch zum neuen HochschülerInnenschaftsgesetz (HSG) mit Elisabeth
Gehrer.
"Trotz der Vielzahl der geäußerten Bedenken seitens der
StudierendenvertreterInnen soll laut Brinek und Achleitner strikt am
Fahrplan und der Gesamtarchitektur des HSG festgehalten werden. Dies
zeugt einmal mehr von der mangelnden Gesprächsbereitschaft und der
Bagatellisierung von konstruktiver Kritik", so Maria Lettner,
Vorsitzende der HochschülerInnenschaft Uni Wien.
"Wir haben Fragen gestellt und unsere Anliegen präsentiert,
Antworten erhielten wir keine. Es ist eine Sache, keine Auskunft
geben zu wollen - im konkreten Fall von NRin Dr.a Brinek hatte es
jedoch den Anschein, als ob sie gar nicht in der Lage wäre, die
Fragen der Studierenden zu beantworten", zeigt sich Isabella Krainer,
Vorsitzende der HochschülerInnenschaft Uni Innsbruck verärgert. "Das
Einzige, das tatsächlich an eine Aussprache erinnerte, war der Titel
dieser Veranstaltung."
"Unsere Forderung, den Beschluss aufzuschieben und noch echte
Verhandlungen über das neue Gesetz zu führen, bleibt daher aufrecht.
Mit Schein-Gesprächen und E-Mail-Adressen lassen wir uns nicht
abspeisen! " protestiert Barbara Ecker, Vorsitzende der
HochschülerInnenschaft Boku. "Nicht nur die rund 100.000
Studierenden, die an diesen vier Universitäten studieren, werden sich
mit leeren Worten aber nicht zufrieden geben. Der Kampf hat gerade
erst begonnen!"
OTS0340 2004-11-25/16:58
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