- 25.11.2004, 16:35:37
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Frauenstudie: Würschl berichtigt Dörfler
Würschl: Unabhängige WissenschaftlerInnen zu diffamieren, schafft keine adäquate und leistbare Kinderbetreuung in Kärnten
Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Diffamierung unabhängiger
WissenschaftlerInnen der Universität Klagenfurt und der
Fachhochschule Feldkirchen, nur weil selbige nicht zu jenen
Studienergebnissen kommen, die LR Gerhard Dörfler gerne hätte, ist
zutiefst abzulehnen", stellte der Landesgeschäftsführer der Kärntner
Sozialdemokraten Herbert Würschl am Donnerstag zur Reaktion Dörflers
auf die aktuelle Kärntner Frauenstudie "Kärntner Genderstudie -
Geschlechterverhältnisse und Situation der Frauen in Kärnten" fest.
"Wenn es nur 38,6 Prozent ganztägige Kindergartenplätze gibt,
stellt sich die Frage, wie mehr Frauen ganztags arbeiten sollen",
kritisierte Würschl scharf. Dass Im Jahr 2003/2004 ganze 1500 Plätze
nicht genützt wurden, sei kein Zeichen einer Überversorgung, sondern
ein weiterer Beweis für eine nicht adäquate und nicht zumutbare
Versorgung, so der SP-Landesgeschäftsführer. Wie solle eine Frau aus
einem ländlichen Gebiet täglich in die Stadt pendeln, um ihr Kind in
den Kindergarten zu bringen, fragte sich Würschl. Öffnungszeiten und
individuelle Arbeitszeiten seien leider immer noch nicht aufeinander
abgestimmt. "Kärnten braucht mehr Ganztagsbetreuungsplätze für Kinder
aller Altersstufen", forderte Würschl abschließend. (Schluss)
OTS0336 2004-11-25/16:35
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