Gorbach: Verschärfte Universaldienstverordnung bis Ende nächster Woche vorbereitet

Kreative Alternativen für jedes Postamt

Wien (OTS) - "Im Sinne der Bevölkerung müssen so rasch wie möglich akzeptable Alternativen zur Schließung jedes einzelnen Postamtes gefunden werden", bekräftigte Vizekanzler und Postminister Hubert Gorbach am Mittwoch erneut und appellierte an die Post AG, bei der Suche nach Postpartnern mehr Kreatitivät und Ideenreichtum zu zeigen.

Vorstellbar sei für ihn etwa, dass in Zukunft nicht nur Lebensmittelgeschäfte, sondern z.B. Tankstellen, Apotheken, Raststätten, Trafiken oder auch Gemeinden Postdienste durchführen. "Nur so kann gewährleistet werden, dass die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung, auch jener im ländlichen Raum, garantiert bleibt", betonte Gorbach.

Erst wenn in der betroffenen Gemeinde ein solcher Postpartner oder eine andere akzeptable Alternative gefunden wurde, soll die Post nach Gorbachs Vorstellungen das Postamt schließen können. Dies könnte beispielsweise in einer überarbeiteten, verschärften Universaldienstverordnung, wie sie Gorbach bereits gestern angekündigt hatte, verankert werden. "Im Ministerium wird schon auf Hochtouren an einem Entwurf für eine verschärfte Verordnung gearbeitet. Dieser sollte bis Ende nächster Woche vorliegen", so Gorbach.

Um den Informationsaustausch zwischen Post, BMVIT, Gemeinden, Ländern und Kammern zu optimieren, hat Gorbach die Einrichtung einer Arbeitsgruppe im BMVIT initiiert. Diese Arbeitsgruppe, die unter der Obhut von Staatssekretär Eduard Mainoni stehen soll, soll in der nächsten, spätestens übernächsten Woche erstmals tagen.

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