Postämter: VP-Landesrat hat SPÖ-Vorschlag nicht verstanden

OÖ: SP-Modell für Postämter keine Subvention, sondern eine Leistungsbestellung

Linz (OTS) - "Offensichtlich hat der ÖVP-Landesrat unseren Vorschlag zur Rettung der Postämter nicht verstanden", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer zur Ablehnung des Haider-Ackerl-Vorschlags durch Landesrat Stockinger fest. Stockinger argumentiert, die von der SP Oberösterreich vorgeschlagenen Leistungsbestellungen pro Postamt im Ausmaß von 1500 Euro pro Monat sei wegen der Beispielwirkung nicht machbar, weil dann ja künftig jeder Gastwirt oder Nahversorger kommen könnten, der sein Defizit abgedeckt haben möchte.

Dazu Winterauer: "Das ist schlicht und einfach falsch. Dem Herrn Landesrat sei gesagt, dass es schon jetzt bestehende Förderungen für Gastwirte, Tourismusbetriebe oder Nahversorger gibt, um das langsame Absterben des ländlichen Raums zu verhindern. Außerdem sind die 18.000 Euro pro Jahr, die Gemeindereferent Ackerl und die betroffenen Gemeinden der Post gemeinsam anbieten, keine Subvention", stellt der SP-Geschäftsführer fest. "Das ist eine Leistungsbestellung und kein Geschenk. Dafür soll die Post selbstverständlich auch entsprechende Leistungen erbringen und den Gemeinden zusätzlichen Service bieten".

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