TOP SPORT AUSTRIA-Evaluierung: 2,4 Millionen Euro für den Spitzensport!

Schweitzer: "Vorbildliche Transparenz, Aktualität und Serviceleistung"

Wien (OTS) - Heute veröffentlicht das Entscheidungsgremium von Top Sport Austria (TSA) die Ergebnisse der olympiaspezifischen Förderungsvergabe der Jahre 2003 und 2004 und gibt Einsicht in ihre leistungssportspezifische Bedarfsanalyse. "Nach gelungener Implementierung von TSA in das Netzwerk des österreichischen Sports, haben wir bisher insgesamt 136 Athleten von 19 Bundes-Fachverbänden in einer Gesamthöhe von rund Euro 2,4 Millionen unterstützt", freute sich Sport-Staatssekretär Schweitzer über die olympiareifen Zahlen.

In Hinblick auf die Olympischen Spiele in Athen wurden Euro 845.560,- im Rahmen des Förderprogramms "Spitzensport" und Euro 1.524.975,- im Rahmen des Förderungsprogramms "Olympia" vergeben. Im Betrag inkludiert seien auch die Förderung des Medical Pools zuhanden des Institutes für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung sowie die Finanzierung diverser Transportmaßnahmen des Österreichischen Olympischen Comités zu den Olympischen Spielen.

Aufgrund der jüngsten Evaluierungsergebnisse komme man auf folgende prozentuelle Auswertung der olympiaspezifischen Förderungsvergabe der Jahre 2003 und 2004: rund 45% der

Gesamtförderungsmittel wurden in Trainingslehrgänge investiert, zirka 21% in Weltcup-Entsendungen, jeweils knapp 10% in sportwissenschaftliche und sportmedizinische Maßnahmen, rund 8% in

Materialanschaffungen sowie jeweils rund 2% in sportpsychologische und regenerative Maßnahmen.

"Österreich war bei Olympia 2004 mit zwei Gold- und vier Silbermedaillen sowie einer Bronzemedaille signifikant erfolgreicher als bei allen anderen Olympischen Spielen der letzten 60 Jahre. Alle Medaillengewinner und rund 90 Prozent aller unter den besten Zehnt-Platzierten wurden durch TSA gefördert", für Karl Schweitzer ein durchaus erfolgreiches Resümé.

Die bedeutendste Erkenntnis der diesjährigen Evaluierung sei, dass in Zukunft vor allem die Bereiche Trainer, Sportpsychologie und Nachwuchsförderung stärker forciert werden müssen. Mit dem neuen Bundes-Sportförderungsgesetz und dem Doppelbudget 2005/06 stünden dafür auch ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Durch die hohe finanzielle Untersützung, aber auch seine vorbildliche Transparenz, Aktualität und Serviceleistung sei TSA eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung zugunsten des österreichischen Spitzensports, schloß der Staatssekretär.

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