Rosenkranz für Überdenken der Grenzmengenverordnung bei Drogen

Professionelle Dealer funktionieren Verordnung in staatliche Lizenz zum Dealen um

Wien, 2004-11-24 (fpd) - Für ein Überdenken der Grenzmengenverordnung bei Drogen sprach sich heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin Barbara Rosenkranz aus. ****

Die ursprüngliche Idee der Grenzmengenverordnung, nämlich die Unterscheidung zwischen Dealern und Suchtkranken, funktioniere nicht, und zwar nicht zuletzt deshalb, weil nahezu jeder Drogenabhängige auch deale, um seine Sucht finanzieren zu können, erklärte Rosenkranz. Außerdem habe auch nahezu kein Dealer mehr als die "erlaubte" Menge an Drogen bei sich. Professionelle Dealer würden damit die ursprünglichen Intentionen unterlaufen und die Grenzmengenverordnung quasi in eine staatliche Lizenz zum Dealen umfunktionieren.

Kritisch steht die freiheitliche Gesundheitssprecherin auch dem Drogenersatzprogramm mit dem Mittel Substitol gegenüber, das bereits zu mehreren Todesfällen geführt hat. Viele Süchtige würden sich dieses Mittel besorgen, um es dann am Schwarzmarkt weiter zu verkaufen. Dies führe dann zu den letalen Folgen bei Personen, die keine Ahnung hätten, wie Substitol zu handhaben sei. Auch in diesem Bereich müsse man sich Alternativen überlegen. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001