Wiener Budget 2005 - SP-Rudas: "Angebot für junge Menschen ist eine Investition in die Zukunft der Stadt!"

Wien (SPW-K) - "Alles was eine Stadt für ihre jungen Menschen tut ist eine Investition in die Zukunft", sagte gestern Abend Gemeinderätin Laura Rudas im Rahmen der Debatte zum Budgetvoranschlag für die Geschäftsgruppe "Bildung, Jugend, Information und Sport" im Wiener Gemeinderat. " Diese Investition in die Zukunft besteht auch darin, jungen Menschen das Gefühl zu geben: diese Stadt ist für uns da, es ist auch unsere Stadt!" ***

Eine vorrangige Aufgabe der Stadt sei es - bei Bedarf - Schutz und Hilfe zu bieten, so Rudas weiter. "Ein besonderes Schutzbedürfnis

besteht bei Kindern und Jugendlichen. Wenn ihre körperliche und seelische Integrität bedroht ist, ist es Aufgabe der Jugendwohfahrt nicht nur rasch, sondern auch effizient zu handeln." Für die Stadt Wien sei es klar, "dass es sich hier um eine Aufgabe handelt, die nur von der öffentlichen Jugendwohlfahrt geleistet werden kann und geleistet werden muss."

Geschützt werden müssen Kinder und ihre Familien aber gerade heute auch vor den bedrohenden Folgen von Armut", unterstrich Rudas. "Rund 300.000 Menschen sind zur Zeit in Österreich von akuter Armut bedroht, ein Drittel dieser Menschen sind Kinder. Das sind Zahlen auf die diese Bundesregierung wohl nicht stolz sein kann." Das seien aber auch Zahlen, "die anschaulich machen wie wichtig die Arbeit des Wiener Sozialen Dienstes für Eltern, Kinder und Jugendliche ist."

Das Versorgungsangebot in Wien mit Kindertagesheimen sei ausreichend und strukturell gut. "Damit das auch weiterhin so bleibt, werden laufend weitere Bauvorhaben realisiert." Wichtig sei auch die Förderung der Kinderbetreuung durch Tagesmütter und Tagesväter in Wien. "Es gilt nach der Rücknahme der Förderung durch das Arbeitsmarktservice den Fortbestand dieses wichtigen Angebots zu sichern."

Bei der außerschulischen Jugendbetreuung in Wien gehe es wiederum vor allem um die Schaffung eines positiven Lebensgefühls bei jungen Menschen. "Ich freue mich z.B. darüber, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, im Zuge der "JungbügerInnenveranstaltung", zu einem "Clubbing" ins Rathaus zu gehen. Das ist eine durchaus sinnvolle Form der Begegnung an einem Ort an dem natürlich viele andere wichtige Funktionen ihren Platz haben!"

Einen wesentlichen Beitrag für das Lebensgefühl junger Menschen und vor allem auch für finanziell benachteiligte Junge Menschen und für Jugendliche der 2. und 3 Generation in unserer Stadt würden schließlich auch die Einrichtungen des Vereins der Jugendzentren der Stadt Wien leisten, schloss Rudas. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 4000-81930

SPÖ Klub Rathaus, Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002