- 24.11.2004, 09:43:01
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Gusenbauer über Bundesregierung: "Es ist Zeit, dem Spuk ein Ende zu bereiten"
Judenburg (SK) "Es muss auch Punkte geben, auf die sich die Menschen
verlassen können", so SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Dienstag
bei einem Herbstfest in Pöls, das vom Team Gusenbauer in Rahmen der
"Startklar-Tour" besucht wurde. Gusenbauer nannte in diesem
Zusammenhang faire und anständige Pensionen, ein gesichertes
Gesundheitssystem für alle und gute Ausbildungsmöglichkeiten.
Begleitet wurde Alfred Gusenbauer unter anderem von der Zweiten
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Nationalratsabgeordnetem
Heinz Gradwohl und der Judenburger Bürgermeisterin Grete Gruber. Auf
dem Programm am Dienstag standen Besuche des Gendarmeriepostens
Zeltweg, der Fa. Stahl Judenburg, der A1-Radio-Redaktion, des
Altenheims Judenburg und des Jugendzentrums. "Immer mehr Menschen
sind, der Meinung, dass es Zeit ist, diesem Spuk der schwarz-blauen
Bundesregierung ein Ende zu bereiten", zeigte sich Gusenbauer
überzeugt. ****
"Die SPÖ versteht sich als Interessenvertreter der Arbeitnehmer und
Pensionisten", machte Gusenbauer bei einem Besuch des Altenheims
Judenburg klar. Im Jugendzentrum Judenburg stellte Gusenbauer beim
Tischtennis und Tischfußball mit den Jugendlichen sein sportliches
Können unter Beweis. Aber auch Sachfragen kamen nicht zu kurz: So
diskutierte Gusenbauer mit den Jugendlichen über aktuelle politische
Themen wie die Nahost-Frage, die Bekämpfung des internationalen
Terrorismus, das Asylrecht und den "realen Demokratieabbau" durch die
Veränderung des Wahlmodus bei den ÖH-Wahlen. Dem "Bildungsabbau"
durch die schwarz-blaue Bundesregierung stellte Gusenbauer das
SPÖ-Bildungskonzept gegenüber. Heftige Kritik ernteten auch die
Stundenkürzungen an Schulen: "Am Ende zahlen die Schüler die Zeche,
da im Unterricht nicht weniger verlangt wird", so Gusenbauer.
"In Österreich hat sich das Klima verändert, es ist sozial kälter
geworden", betonte auch Gradwohl beim Herbstfest. Eines, so der
Nationalratsabgeordnete, sei beim Bezirkstag in Judenburg klar in den
Gesprächen mit den Menschen zu erkennen gewesen, die Notwendigkeit
zur Veränderung. Gusenbauer kritisierte die Bundesregierung, die mit
ihren Maßnahmen über die Bevölkerung "drüberfährt" und die sich in
ihren Tintenburgen versteckt: "Der SPÖ soll dieser Vorwurf nicht
gemacht werden", die SPÖ suche auch abseits von Wahlen das Gespräch
mit der Bevölkerung, so Gusenbauer. (Schluss) sk
OTS0053 2004-11-24/09:43
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