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"Neues Volksblatt" Kommentar: "Optimierung" (Von Michael Kaltenberger)
Ausgabe vom 22. November 2004
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Linz (OTS) - Die Bundesregierung hat am Wochenende bekräftigt,
dass ihr der ländliche Raum am Herzen liegt und dass sie das
Zusperren von Postämtern ohne Sicherheit für die flächendeckende
Versorgung mit Postdienstleistungen nicht hinnehmen wird. Eine klare
Aussage, an der man die Regierung messen wird.
Es war aber nicht nur das Wochenende klarer Positionierungen, sondern
auch das Wochenende starker Sprüche.
Minister Martin Bartenstein hat - nicht direkt, aber
unmissverständlich - mit der Aufhebung des Briefmonopols gedroht,
sollte die Post nicht Rücksicht auf den ländlichen Raum nehmen.
Worauf eine Post-Sprecherin dem Minister ausrichtete, damit könne er
niemanden schrecken, denn das Briefmonopol laufe bis 2009 ohnehin
aus.
350 bis 400 Standorte sind laut Post im ersten Halbjahr 2005
betroffen, was aber nicht Zusperren heißen müsse. Denn auch die Post
sehe die flächendeckende Versorgung als Verpflichtung.
Wenn Regierung und Post AG die flächendeckende Versorgung als Muss
und Verpflichtung sehen, dann kann doch gar nichts mehr schief gehen
- oder?
OTS0058 2004-11-21/19:46
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