Moser: Guten Morgen, Herr Gorbach! Kostenexplosion bei Bahnausbau ist nicht neu Utl.: Kritik an Hirngespinst Transrapid und verkehrspolit. Ohnmacht bei Transit

OTS (Wien) "Guten Morgen, Herr Gorbach! Die Kostenexplosion beim Bahnausbau ist nichts Neues. Seit Jahr und Tag weisen die Grünen darauf hin, nicht zuletzt im Rahmen der Budgetdebatte 2005. Sich jetzt blauäugig aus der Verantwortung stehlen zu wollen, ist eines Infrastrukturministers unwürdig. Es ist und bleibt nämlich Ihr Job, Herr Gorbach, Kostenschätzungen der ÖBB zu kontrollieren", reagiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, auf die Aussagen von BM Gorbach in der ‚Trend’-Vorausmeldung.

Zum "Hirngespinst Transrapid" merkt Moser an, dass ja noch nicht einmal eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, geschweige denn eine Hochleistungsstrecke von der Siedlungsstruktur und von der Topographie her möglich sei. "Gorbach schafft noch nicht einmal den dringend notwendigen Ausbau der Strecke Wien-Bratislava über Marchegg. Wenn Herr Gorbach irgendwann einmal die dringendsten Aufgaben erledigt haben sollte, tausche ich mich gern über Visionen aus. Meine Visionen kosten übrigens nicht 25 Mio. Euro pro Kilometer!", so Moser.

"Ein weiteres Zeichen von verkehrspolitischer Ohnmacht" ortet Moser im Zusammenhang mit dem Transitproblem. "Auf einen Termin mit dem zuständigen Kommissar zu warten, hat mit aktiver Politik Null komma nichts zu tun. Anstatt um Bündnispartner für eine effiziente Wegekostenrichtlinie zu werben und die rechtlichen Möglichkeiten der Alpenkonvention in Anspruch zu nehmen, erläutert Gorbach Terminprobleme. Das kann ja wohl nicht wahr sein", schließt Moser.

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