• 20.11.2004, 11:36:48
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5 Lokalsperren in Favoriten

Mehrere Festnahmen und Aufgriffe von Schwarzarbeitern

Wien (OTS) - Eine konzertierte Aktion von Magistrat, Polizei und
Finanz hat in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Beislszene
im Favoriten zu zahlreichen Anzeigen, fünf Lokalschließungen und drei
Festnahmen geführt. In derselben Nacht wurde im 10. Bezirk eine
umfangreiche Kontrolle von Baustellen in Bezug auf die Einhaltung von
Sicherheitsbestimmungen durchgeführt. Die Kontrolle von Köchen und
Kellnern in den 22 überprüften Lokalen ergab: zehn ausländische,
mehrheitlich aus der Slowakei stammende Personen und zwei
Österreicherinnen arbeiteten ohne Erlaubnis.

Notausgang - Situation auch in Favoriten besorgniserregend

Beim Check der Fluchtwege und Notausgänge fielen sechs Lokale
durch; entweder waren die Türen verschlossen oder der lebensrettende
Gang zum Notausgang verrammelt. Auch die Beleuchtung des Fluchtweges
funktionierte in zwei Lokalen nicht. Das Büro für Sofortmaßnahmen
kündigte für die Wirte scharfe Sanktionen an. Erst kürzlich hatte
eine Razzia gezeigt, dass 16 überprüfte Notausgänge nicht ins Freie
führten.

Sechs Flüssiggasflaschen illegal in einem Hinterzimmer
gelagert

In einem Hinterzimmer eines Lokals bestand kurzfristig höchste
Explosionsgefahr. Der Wirt hatte sechs Flüssiggasflaschen in einem
Hinterzimmer gelagert. Die Feuerwehr konnte den Missstand wenige
Minuten später bereinigen und die Flaschen in Sicherheit bringen.
Ferner legten die Lärmmesser der MA 22 ( Umweltschutz) zwei zu laute
Musikanlagen still, in zwei anderen Lokalen mussten nicht angemeldete
Live-Bands ihren Auftritt sofort beenden. Markt - und Bezirksamt
ahndeten zudem etliche Verstöße gegen Hygiene -und
Gewerbebestimmungen.

Zwei schlecht gesicherte Baustellen wurden noch in der Nacht
korrekt gesichert

Achtundzwanzig Baustellen in Favoriten wurden überprüft, davon
wurden sechs wegen Sicherheitsmängel beanstandet, in zwei Fällen
musste ein Trupp der MA 48 (Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und
Fuhrpark) die Baustelle korrekt absichern.
Auch das ordnungsgemäße Abstellen von LKWs in Favoritner
Wohnsiedlungen wurde kontrolliert. Fünf Schwerfahrzeuge hielten nicht
die 25 Meter-Distanz zu den Wohnhäusern ein, die Unternehmen wurden
angezeigt.

OTS0019    2004-11-20/11:36

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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