SP-Pfeffer zu Pensionsreform: Undurchschaubares Wirrwarr - von Harmonisierung kann keine Rede sein

ÖVP und FPÖ argumentieren abgehoben und realitätsfern

Wien (SK) Als "undurchschaubares Wirrwarr mit fatalen Folgen" bezeichnet die burgenländische SPÖ-Nationalrätin Katharina Pfeffer die gestern, Donnerstag, mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ beschlossene Pensionsreform. Dass es der Beamtengewerkschaft sprichwörtlich noch in letzter Minute der Verhandlungen gelungen sei, für ihre Klientel die schlimmsten Einschnitte zu verhindern, sei aus Sicht der Beamtenschaft in Ordnung, so Pfeffer. "Allerdings", betont die SPÖ-Abgeordnete, "ist nicht einzusehen, warum diese Entschärfung nicht für alle ArbeitnehmerInnen gilt. Erst dann könnten wir von einem sozial gerechten System sprechen. Die Regierung hätte dafür gerne Anleihe am SPÖ-Pensionsmodell nehmen können." ****

Auch wenn sich die Regierung jetzt mit dem Gesetz als "Jahrhundertwerk" rühme, die Leute wüssten sehr genau, wem sie diese massiven Verschlechterungen zu verdanken haben, so Pfeffer. Die Notwendigkeit von Reformen sei unbestritten, "dass die gesamte Regierungsmannschaft und die Abgeordneten von ÖVP und FPÖ der Bevölkerung aber einbläuen wollen, dass dieses Gesetz fair und gerecht ist, zeigt wie abgehoben und realitätsfern sie sind", schloss Pfeffer. (Schluss) wf/mp

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