- 19.11.2004, 12:07:16
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"Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" am 20. November: Streit um die Führerscheinbefristung
Wien (OTS) - Als reine Schikane empfinden es zahlreiche
Führerscheinbesitzer, dass sie jetzt alle zwei bis drei Jahre bei der
Behörde antreten müssen, um ihre Dokumente zu verlängern. Und das,
obwohl sie gesundheitliche Beschwerden haben, die laut medizinischer
Gutachten ihre Verkehrstüchtigkeit keineswegs beeinträchtigen. Da
spielt es auch keine Rolle, dass man bereits seit Jahrzehnten
unfallfrei mit dem Auto unterwegs ist, wie zum Beispiel eine
Wienerin, die in "Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" mit Peter
Resetarits, zu sehen am Samstag, dem 20. November 2004, um 17.45 Uhr
in ORF 2, ihrem Ärger Luft macht.
Die Wienerin leidet seit einigen Jahren an Diabetes, ist aber laut
ärztlichem Befund "gut eingestellt" und uneingeschränkt
verkehrstüchtig. Das wird ihrer Meinung nach jedoch vom Verkehrsamt
ignoriert, ihre Befunde, die immer wieder Geld kosten, nicht einmal
angeschaut. Außerdem empfindet sie die Behandlung durch die Amtsärzte
als schlichtweg entwürdigend.
Volksanwalt Dr. Peter Kostelka sieht eine "seltsame Kooperation"
zwischen Finanzämtern, Amtsärzten und Führerscheinbehörden. In der
Volksanwaltschaft haben sich nämlich die Fälle gehäuft, in denen
Autofahrer sich darüber beschweren, dass man ihnen den Führerschein
entziehen oder befristen will, weil sie beim Finanzamt eine
Steuererleichterung beantragt haben. Im Studio bei Peter Resetarits
nimmt der Chefarzt der Wiener Polizei zu den Vorwürfen Stellung
nehmen.
OTS0157 2004-11-19/12:07
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