"Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" am 20. November: Streit um die Führerscheinbefristung

Wien (OTS) - Als reine Schikane empfinden es zahlreiche Führerscheinbesitzer, dass sie jetzt alle zwei bis drei Jahre bei der Behörde antreten müssen, um ihre Dokumente zu verlängern. Und das, obwohl sie gesundheitliche Beschwerden haben, die laut medizinischer Gutachten ihre Verkehrstüchtigkeit keineswegs beeinträchtigen. Da spielt es auch keine Rolle, dass man bereits seit Jahrzehnten unfallfrei mit dem Auto unterwegs ist, wie zum Beispiel eine Wienerin, die in "Volksanwalt - Gleiches Recht für alle" mit Peter Resetarits, zu sehen am Samstag, dem 20. November 2004, um 17.45 Uhr in ORF 2, ihrem Ärger Luft macht.

Die Wienerin leidet seit einigen Jahren an Diabetes, ist aber laut ärztlichem Befund "gut eingestellt" und uneingeschränkt verkehrstüchtig. Das wird ihrer Meinung nach jedoch vom Verkehrsamt ignoriert, ihre Befunde, die immer wieder Geld kosten, nicht einmal angeschaut. Außerdem empfindet sie die Behandlung durch die Amtsärzte als schlichtweg entwürdigend.

Volksanwalt Dr. Peter Kostelka sieht eine "seltsame Kooperation" zwischen Finanzämtern, Amtsärzten und Führerscheinbehörden. In der Volksanwaltschaft haben sich nämlich die Fälle gehäuft, in denen Autofahrer sich darüber beschweren, dass man ihnen den Führerschein entziehen oder befristen will, weil sie beim Finanzamt eine Steuererleichterung beantragt haben. Im Studio bei Peter Resetarits nimmt der Chefarzt der Wiener Polizei zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0008