• 19.11.2004, 10:29:02
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Rekordsturm: Generali informiert über Versicherungsschutz

Für Sturmschäden haften Kfz-Kasko-, Haushalts- und Gebäudeversicherungen. Besitzer sind zur regelmäßigen Kontrolle von Bauteilen verpflichtet.

Wien (OTS) - "Schäden am Eigentum, die Herbststürme mit einer
Windgeschwindigkeit von knapp 120 Stundenkilometern anrichten, sind
von der Kfz-Kasko-, Haushalts- und Gebäudeversicherung gedeckt",
informiert Dr. Erik Eybl, Schadenchef der Generali Versicherung, der
größten Schaden-/Unfallversicherung in Österreich.

Über Sturmschäden entscheidet in erster Linie die Höhe der
Windgeschwindigkeit. Nach den Bedingungen der Versicherer ist es
prinzipiell ab einer Windgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern
stürmisch. So werden ab dieser Windgeschwindigkeit Schäden am Auto
ersetzt, sofern der Betroffene eine Teilkaskoversicherung
abgeschlossen hat. Vorteil für Vollkasko-Versicherte: Ihre Schäden
durch Sturm sind immer, unabhängig von der Windstärke, gedeckt.

In der Haushaltsversicherung: Glas nicht automatisch
mitversichert
Ebenso wie in der Kasko-Versicherung ist auch in der
Haushaltsversicherung das Sturmrisiko immer eingeschlossen. Auch hier
wird beschädigtes Eigentum in der Wohnung ab einer Windstärke von 60
km/h ersetzt. Für Gegenstände im Freien gibt es individuelle
Vereinbarungen, die aus dem jeweiligen Versicherungsvertrag zu
entnehmen sind. Glasbruch ist in den Haushaltsversicherungen nicht
automatisch gedeckt. Eine ausdrückliche Mitversicherung von
Glasschäden ist laut Generali-Schadenexperten Eybl sinnvoll.
In der Gebäudeversicherung müssen Sturmschäden ausdrücklich
versichert werden. Dafür ersetzt die Versicherung auch jene Schäden
an den Gebäuden, die durch "Gegenstände der Außenwelt" - zum Beispiel
durch herabfallende Äste - verursacht werden. Auch in der
Gebäudeversicherung empfiehlt sich, Glasbruch zusätzlich
miteinzuschließen.

Bei Schäden an Dritt-Eigentum: Mitverschulden durch
Besitzer möglich
Herabfallende Dachziegel oder Äste können ebenso wie umfallende
Bäume, Werbetafeln oder Baugerüste große Schäden anrichten. In
diesen Fällen muss der Besitzer beweisen, dass ihn kein Verschulden
durch mangelhafte Instandhaltung oder Anbringung trifft und dass er
alle notwenigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen hat. "Die regelmäßige
Kontrolle der Bauteile wird leider immer wieder vernachlässigt. Und
hier steckt der Teufel meist im Detail", so Eybl. Besonders bei
Blechdächern können bereits kleine Mängel dazu führen, dass sich das
gesamte Dach aufrollt. Bei beweglichen Gebäudeteilen, z.B. Markisen,
empfiehlt sich die Steuerung des Motors durch einen Windmesser, der
ab einer gewissen Windgeschwindigkeit die Markise selbständig
einrollt.

Schäden durch umfallende geparkte Mopeds oder Motorräder setzen
ebenso ein Verschulden der Besitzer der einspurigen Kfz voraus. In
diesen Fällen muss jedoch der Geschädigte dem Besitzer ein
Verschulden nachweisen, um seinen Schaden von der
Kfz-Haftpflichtversicherung des schuldtragenden Moped- bzw.
Motorrad-Eigentümers ersetzt zu bekommen.

Was tun bei Schäden?
Eybl empfiehlt allen Geschädigten, seinen Schaden bestmöglich zu
dokumentieren. Genaue Adressen- und Datums-/ Zeitangabe sind
unbedingt erforderlich. Allfällige Zeugen sollten um Namen und
Adressen ersucht werden; auch Fotos sind für die Geltendma-chung von
Schadenersatzansprüchen nützlich. Sowohl der Hauseigentümer als auch
der Geschädigte sollte so rasch wie möglich bei der Versicherung eine
Schadenmeldung er-statten. Diese kann bei der Generali Versicherung
auch über Internet erfolgen (www.generali.at). Eine
Schadenbesichtigung kann ebenso über das Netz angefordert werden.

Die Generali Versicherung ist mit einem Marktanteil von rund 20
Prozent Österreichs größter Schaden/Unfallversicherer.

Background:
Die Generali Gruppe ist einer der führenden Finanzdienstleister in
Österreich. Zur Gruppe zählen in Ös-terreich unter dem Dach der
börsennotierten Generali Holding Vienna AG u.a. die Generali
Versicherung AG, die Europäische Reiseversicherung AG, die Generali
Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus
Mitarbeitervorsorgekassen AG. Mit einem Marktanteil von 14,5 % zählt
die Generali zu den drei Top-Playern auf dem österreichischen
Versicherungsmarkt.
Internet: http://www.generali.at

OTS0080    2004-11-19/10:29

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