- 15.11.2004, 11:05:28
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AktionsGemeinschaft: Zu Tode gefürchtet ist auch schon gestorben
Wien (OTS) - Seit Tagen versucht die Führung der
ÖH-Bundesvertretung (GRAS und VSStÖ) durch Verbreitung von
Schreckensszenarien die angebliche Zerschlagung der ÖH öffentlich
herbeizureden. Sie spricht von "Schwarz-blauer Einfärbung" und
finanzieller Aushöhlung der Österreichischen Hochschülerschaft. "Gebe
es eine Auszeichnung für Schwarzmalerei, würde sie GRAS und VSStÖ
zweifelsohne verdienen", so Christoph Marx, Bundesobmann der
AktionsGemeinschaft. Zur angeblichen Umfärbung der ÖH ist einzig zu
sagen: Wovor fürchtet sich die ÖH-Führung eigentlich? Der neue
Wahlmodus stärkt jene Gruppierungen, die auf den Universitäten
präsent sind und gute Arbeit für die Studierenden leisten. Scheinbar
hat man von GRAS und VSStÖ die bittere Erkenntnis, dieses Vertrauen
der Studierenden nicht zu bekommen.
AG prozentueller Verlierer des vorgeschlagenen Wahlmodus
Den von GRAS und VSStÖ durchgeführten Rechenspielchen, wonach die
AG nun angeblich 40 % in der Bundesvertretung erhalten würde,
entgegnet die AktionsGemeinschaft zweierlei:
1. Gewählt wird erst im Mai 2005. In einem demokratischen
Rechtsstaat entscheidet noch immer das Wählervertrauen das
Wahlergebnis und nicht "ausgeklügelte Wahlarithmetik".
2. Zieht man dennoch das Ergebnis der letzten ÖH Wahlen heran und
legt diese auf den vorgeschlagenen Wahlmodus um, so würde sich
folgende Zusammensetzung der Bundesvertretung in Mandaten
ergeben: GRAS 13, VSStÖ 8, FLÖ 14, AG 16, LSF 1, RFS 1, KSV 2,
LUST 1. Die AktionsGemeinschaft würde somit als prozentueller
Verlierer aus dem Rennen gehen: sie würde vom Status Quo mit
31,1 % (14 von 45 Mandaten) auf nunmehr 28,6 % (16 von 56
Mandaten) dezimiert.Bundesvertretung verprasst Geld der Studierenden
Die finanzielle Existenz der ÖH sei bedroht, zumindest wenn es
nach VSStÖ und GRAS geht. Die einzelnen Vertretungen an den
Universitäten könnten mit den Unmengen an Geld und Aufgaben nicht
umgehen, so die ÖH-Führung im Chor. Deshalb zeigen sie jetzt allen,
wie man`s macht:
1. Man löst die unglaubliche Menge von Euro 120 000 aus ÖH
Rücklagen zum Kampf gegen das neue ÖH Gesetz auf.
2. Man kauft sich viertelseitige Inserate in den heutigen Ausgaben
von Kurier und Standard. Listenpreis brutto: Euro 16 124,52 oder
umgerechnet ATS 221 879,23.Die Studierenden werden es ihnen zweifellos danken. Sie
entscheiden im Mai 2005.
OTS0087 2004-11-15/11:05
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