Findeis: Durch höhere Kriminalität drohen nun höhere Versicherungsprämien

Massive Neuaufnahme von Personal und mehr Geld für die Exekutive notwendig

St. Pölten, (SPI) - "Die massiv gestiegene Kriminalität in Österreich droht, neben dem Schaden durch die Diebstähle und Einbrüche für die Menschen, zusätzliche Belastungen zu bringen. Die Versicherungen überlegen, wie heutigen Medienberichten zu entnehmen ist, bereits die Verteuerung der Versicherungsprämien", so der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis. Die SPÖ-NÖ führt die gestiegene Zahl an Straftaten und die sinkenden Aufklärungsziffern unmittelbar auf den Personalabbau, die Schließung Dutzender Gendarmerieposten in den Regionen sowie die Rücknahme der Überwachungstätigkeit und der Streifenfahrten durch Innenminister Ernst Strasser zurück. Findeis: "Das nun die Bürger dafür in Form von höheren Versicherungsprämien die Zeche zahlen sollen ist eine weitere dramatische Entwicklung."****

Niederösterreich nimmt im Vergleich aller Bundesländer einen traurigen Spitzenrang ein. In keinem anderen Bundesland sind derart massive Anstiege bei Straftaten festzustellen wie in Niederösterreich. "Bei der inneren Sicherheit zu kürzen und zu streichen, ist ein gefährliches Spiel und unter den Auswirkungen leidet nun die Bevölkerung. Alleine in unserem Bundesland fehlen derzeit rd. 250 Beamtinnen und Beamte auf den Dienststellen, der Fehlbestand wird dadurch verschärft, dass viele zu diversen zentralen Dienststellen oder Sondereinheiten abkommandiert sind - und vor Ort in den Wachzimmern fehlen. In manchen Bezirken sind bis zu ein Fünftel der Planposten nicht besetzt, neue Einsparungen drohen", fordert Findeis eine massive Neuaufnahme von Personal und zusätzliches Geld für die Exekutive.
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