• 14.11.2004, 14:10:00
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Findeis: Durch höhere Kriminalität drohen nun höhere Versicherungsprämien

Massive Neuaufnahme von Personal und mehr Geld für die Exekutive notwendig

St. Pölten, (SPI) - "Die massiv gestiegene Kriminalität in Österreich
droht, neben dem Schaden durch die Diebstähle und Einbrüche für die
Menschen, zusätzliche Belastungen zu bringen. Die Versicherungen
überlegen, wie heutigen Medienberichten zu entnehmen ist, bereits die
Verteuerung der Versicherungsprämien", so der Sicherheitssprecher der
NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis. Die SPÖ-NÖ führt die
gestiegene Zahl an Straftaten und die sinkenden Aufklärungsziffern
unmittelbar auf den Personalabbau, die Schließung Dutzender
Gendarmerieposten in den Regionen sowie die Rücknahme der
Überwachungstätigkeit und der Streifenfahrten durch Innenminister
Ernst Strasser zurück. Findeis: "Das nun die Bürger dafür in Form von
höheren Versicherungsprämien die Zeche zahlen sollen ist eine weitere
dramatische Entwicklung."****

Niederösterreich nimmt im Vergleich aller Bundesländer einen
traurigen Spitzenrang ein. In keinem anderen Bundesland sind derart
massive Anstiege bei Straftaten festzustellen wie in
Niederösterreich. "Bei der inneren Sicherheit zu kürzen und zu
streichen, ist ein gefährliches Spiel und unter den Auswirkungen
leidet nun die Bevölkerung. Alleine in unserem Bundesland fehlen
derzeit rd. 250 Beamtinnen und Beamte auf den Dienststellen, der
Fehlbestand wird dadurch verschärft, dass viele zu diversen zentralen
Dienststellen oder Sondereinheiten abkommandiert sind - und vor Ort
in den Wachzimmern fehlen. In manchen Bezirken sind bis zu ein
Fünftel der Planposten nicht besetzt, neue Einsparungen drohen",
fordert Findeis eine massive Neuaufnahme von Personal und
zusätzliches Geld für die Exekutive.
(Schluss) fa

OTS0046    2004-11-14/14:10

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