Waidmannsheil" im Stift St. Georgen/Längsee

Jägerwallfahrt und Hubertusmesse - Autonomie der Kärntner Jägerschaft ab 2005 ist zukunftsweisender Schritt

Klagenfurt (LPD) - Ein besonderes Stelldichein von Kärntner Jägern und Jagdfreunden geht heute, Sonntag, im Stift St. Georgen am Längsee über die Bühne. Zum dritten Mal wurde zur "Jägerwallfahrt und Hubertusmesse" mit Diözesanbischof Alois Schwarz geladen. Den Auftakt im Stift bildete der ORF-Frühschoppen unter der Moderation von Josef Nadrag.

Auf dem Programm stehen weiters eine Modenschau vom Trachtenhaus Strohmaier sowie der Hubertusgottesdienst in der Stiftskirche. Zugleich werden im Stift - neben Musik und Gesang - eine Leistungsschau bzw. Ausstellungen von Jagd- und Fischereiartikeln über Waffen, Trachten, Geländeautos, Fachliteratur, Kunstgegenstände, Hirschtrophäen sowie Wildspezialitäten geboten.

Zum Frühschoppen war viel Prominenz gekommen, darunter Landeshauptmann Jörg Haider, Kärntens Gemeindereferent Landesrat Reinhart Rohr, Jagdreferent Landesrat Josef Martinz und Landesamtsdirektor Reinhard Sladko. Ebenfalls teilgenommen haben Diözesanbischof Alois Schwarz, Landesjägermeister Ferdinand Gorton und Bezirksjägermeister Hans Drescher.

LH Jörg Haider betonte die Einmaligkeit der ab dem kommenden Jahr beginnenden Selbstverwaltung der Kärntner Jägerschaft. Es sei ein richtiger Schritt, dass sich die 11.000 Jägerinnen und Jäger Kärntens in gelebter direkter Partnerschaft mit den Grundeigentümern selbst verwalten und sich das Land zurücknehme. In diesem Zusammenhang erinnerte der Landeshauptmann auch an die vor über 15 Jahren initiierte und erfolgreich bewährte Selbstverwaltung der Kärntner Feuerwehren, wobei Kärnten ebenfalls Vorreiter in Österreich war. Unterstützt werde vom Land her die ausgeprägte Jagdkultur und ihre Pflege, sagte Haider. Die Kultur gehe auf bäuerlich-jagdliche Wurzeln zurück, aus denen geschöpft werde.

Gemeindereferent LR Rohr stellte fest, dass über die vielen Hunderten Gemeindejagden in Kärnten sehr viele Interessierte den Zugang zur Jagd erhalten haben und bekommen können. Die Jäger seien mit ihren vielfältigen Aktivitäten wichtige Kulturträger, so Rohr. Er habe stets großes Verständnis für Jäger und Jagd.

In diesem Sinn äußerte sich auch Kärntens Jagdreferent LR Josef Martinz. Die Jägerschaft sei gut organisiert, die Politik unterstütze die Anliegen der Jäger und insbesondere die neu startende Selbstverwaltung.

Auch Landesjägermeister Gorton sagte, es gebe eine große Akzeptanz der Jagd in Kärnten, die immer auch im Spannungsfeld verschiedener Interessen stehe. Die Kärntner Jägerschaft habe sich sehr geöffnet. Er zeigte sich gegenüber den politisch Verantwortlichen dankbar für die künftige Autonomie und das damit bekundete Vertrauen gegenüber der Jägerschaft. Bischof Schwarz, auch selbst Jäger, betonte die hohe Verantwortung für Forst und Wild. Er freue sich, wenn der Heilige Hubertus verehrt werde und der Glaube tief verankert sei. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001