Postämter-Schließung: Bures kritisiert Leitl - "Das bringt das Fass zum Überlaufen"

Wien (SK) Als abenteuerlich wertet
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures die Forderung von Wirtschaftskammer-Chef Leitl, 1.000 Postämter zu schließen und die Aufgaben der Post an Nahversorger zu übertragen. "Bisher hat die ÖVP immer bestritten, dass weitere Postämter geschlossen werden, jetzt fordert ein hochrangiger ÖVP-Politiker, dass gleich 1.000 Postämter, beinahe zwei Drittel aller Postämter in Österreich, zugesperrt werden. Das bringt das Fass zum Überlaufen", so Bures am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Bures warnt davor, dass der ländliche Raum durch die Regierungspolitik immer weiter ausgedünnt werde. Der Abbau der Infrastruktur in den Regionen geht rapide voran, kritisiert die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Sie warnt vor massiven Verschlechterungen in der Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen. Der Versorgungsauftrag der Post werde nach weiteren Schließungen von Postämtern nicht mehr erfüllt werden können.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin hält das Vorgehen von Wirtschaftskammerpräsident Leitl in diesem Zusammenhang für sehr fragwürdig: "Leitl gefällt sich offenbar in der Rolle des Masseverwalters, nachdem seine Parteifreunde in der Regierung die österreichischen Regionen abgewirtschaftet haben." (Schluss) wf

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