- 12.11.2004, 14:27:56
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ÖH neu: Gehrer greift zu Sabotage als ‚Akt der Verzweiflung'
ÖH lässt sich nicht mundtot machen
Wien (OTS) - Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) ist
keineswegs überrascht über die Reaktion Gehrers. "Die meisten
Universitätsvertretungen sind nicht erfreut über die Demontage der ÖH
als politische Interessenvertretung. Gehrer hat wohl vergessen, dass
die Bundesvertretung für die Universitätsvertretungen wichtig ist",
kommentiert Barbara Wittinger, Vorsitzteam der ÖH, die Geschehnisse.
"Ministerin Gehrer hilft ‚ihrer' ÖVP-AG (Aktionsgemeinschaft) durch
eine Gesetzesänderung die Macht an sich zu reißen, weil sie kein
Vertrauen mehr in deren Fähigkeiten hat. Gehrer lässt dieses Argument
nicht gelten, kann es aber auch nicht entkräften- das spricht Bände!
Das ist ein, von Gehrer politisch gewollter, kalter Putsch einer
grün-roten Exekutive", so Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH.
"Scheinbar kann es Gehrer nicht ertragen, wenn sie mit Meinungen von
Institutionen konfrontiert wird, die nicht der Linie der
ÖVP-Parteizentrale entsprechen. Das ist ihre Motivation für die
Sabotage der gewählten Interessenvertretung ÖH. Demokratiepolitisch
ist das im höchsten Maße bedenklich", schließt Wittinger.
"Die ÖH lässt sich nicht mundtot machen, Frau Ministerin!", schließt
das Vorsitzteam.
OTS0211 2004-11-12/14:27
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