Kräuter: 5 Millionen Daten bestätigen 14.000 tägliche Abbuchungsfehler

Kräuter bietet ASFINAG Zusammenarbeit an

Wien (SK) SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter will nächste Woche der ASFINAG und dem Rechnungshof die Ergebnisse der "ersten flächendeckenden Mautbalkenuntersuchung in Österreich" zur Verfügung stellen. Kräuter: "Es hat sich bei der soeben fertiggestellten neuen Untersuchung von fünf Millionen Echtdaten der Europpass gezeigt, dass nicht die sogenannte
Erfassungsquote, also das grundsätzliche Registrieren eines Fahrzeuges, das Problem im Mautsystem darstellt, sondern die täglichen durchschnittlich mindestens 14.000 Abbuchungsfehler." ****

Bei einer umfangreichen technischen Untersuchung der "Interessengemeinschaft Mautgeschädigter Österreichs" von fünf Millionen Daten über neun Monate hinweg habe sich erwiesen, dass 669 der 800 Mautbalken - das sind 83,63 Prozent - Probleme beim Mautabbuchen produzieren. Kräuter: "Da es nicht sein
kann, dass mehr als 80 Prozent der Mautbalken defekt sind, ist erwiesen, dass das heimische Mautsystem an grundsätzlichen technischen Systemmängeln der Signalübertragung leidet." Kräuter bietet der ASFINAG seine Zusammenarbeit schon in der kommenden Woche an: "Voraussetzung ist, dass der zuständige Ressortminister Gorbach seine unreflektierten Jubelaussagen über die Funktion des Mautsystems einstellt und zu einer seriösen und kritischen Analyse der technischen Mängel bereit ist."

Über die Daten seien auch Erkenntnisse über besonders signifikante Mautfluchtbereiche zu gewinnen, was laut Kräuter
"Herrn Minister Gorbach naturgemäß besonders interessieren müsste". (Schluss) se

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