• 11.11.2004, 13:38:56
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ÖH-Gesetz: Für VSSTÖ-Kärnten glatte "Entmündigung"

Albel: Der nächste Vorschlag der ÖVP wird wahrscheinlich sein, bei den ÖH-Wahlen die ‚zuverlässigen' Wahlmaschinen aus Amerika zu verwenden

Klagenfurt (VSSTÖ-Kärnten) - Als Entmündigung der Studierenden
bezeichnet der Geschäftsführer des VSSTÖ in Kärnten, Werner Albel,
den Initiativantrag der ÖVP zum Bundesgesetz. Dieser sieht vor, die
direkte Wahl der Bundesvertretung abzuschaffen. "Ich spreche von
Entmündigung, weil hinter dem schwarzen Vorstoß nicht die Stärkung
der Universitätsvertretungen, sondern das Mundtotmachen der
Österreichischen HochschülerInnenschaft steckt", so Albel.

Durch den Trick des Initiativantrags kann die ÖH nicht einmal bei
ihrer eigenen Reform mitreden. "Wir fordern mehr Demokratie in der
ÖH, wie zum Beispiel ein passives Wahlrecht für ausländische
Studierende und nicht eine völlige Beschneidung der
Interessenvertretung aller Studierenden", erklärt Albel und kündigt
den massiven Protest des VSSTÖ Kärnten auf allen Ebenen an. "So geht
es der Bevölkerung und in diesem Fall den Studierenden, wenn Schwarz
regiert", meint Albel: "Dann wird die Demokratie beschnitten wo es
nur möglich ist. Der nächste Vorschlag der ÖVP wird wahrscheinlich
sein, bei den ÖH-Wahlen die ‚zuverlässigen' Wahlmaschinen aus Amerika
zu verwenden." Weitere Infos: Werner Albel: 0664-6128005. (Schluss)

OTS0234    2004-11-11/13:38

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