ÖH-Gesetz: Für VSSTÖ-Kärnten glatte "Entmündigung"

Albel: Der nächste Vorschlag der ÖVP wird wahrscheinlich sein, bei den ÖH-Wahlen die ‚zuverlässigen' Wahlmaschinen aus Amerika zu verwenden

Klagenfurt (VSSTÖ-Kärnten) - Als Entmündigung der Studierenden bezeichnet der Geschäftsführer des VSSTÖ in Kärnten, Werner Albel, den Initiativantrag der ÖVP zum Bundesgesetz. Dieser sieht vor, die direkte Wahl der Bundesvertretung abzuschaffen. "Ich spreche von Entmündigung, weil hinter dem schwarzen Vorstoß nicht die Stärkung der Universitätsvertretungen, sondern das Mundtotmachen der Österreichischen HochschülerInnenschaft steckt", so Albel.

Durch den Trick des Initiativantrags kann die ÖH nicht einmal bei ihrer eigenen Reform mitreden. "Wir fordern mehr Demokratie in der ÖH, wie zum Beispiel ein passives Wahlrecht für ausländische Studierende und nicht eine völlige Beschneidung der Interessenvertretung aller Studierenden", erklärt Albel und kündigt den massiven Protest des VSSTÖ Kärnten auf allen Ebenen an. "So geht es der Bevölkerung und in diesem Fall den Studierenden, wenn Schwarz regiert", meint Albel: "Dann wird die Demokratie beschnitten wo es nur möglich ist. Der nächste Vorschlag der ÖVP wird wahrscheinlich sein, bei den ÖH-Wahlen die ‚zuverlässigen' Wahlmaschinen aus Amerika zu verwenden." Weitere Infos: Werner Albel: 0664-6128005. (Schluss)

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