Wiedereinführung eines autofreien Tages: Rückschritt in die Steinzeit

Fahrzeugindustrie kritisiert verkehrsbeschränkende Maßnahmen im jüngsten Entwurf zu einem Immissionsschutzgesetz - Luft (IG-L)

Wien (PWK 808) - Massive Gefährdungen für den österreichischen Industriestandort, weitreichende Einschränkungen in die gewerblichen und freiberuflichen Tätigkeiten sowie einen Angriff auf die Mobilitätsbedürfnisse der österreichischen Bevölkerung (Freizeit- und Berufsverkehr!) ortet der Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs in dem jüngsten vom Umweltministerium vorgelegten Entwurf zum IG-L.

Dieser sieht unter anderem vor:

Anordnung autofreier Tage, wechselweise Fahrverbote für Kraftfahrzeuge mit geraden und ungeraden Kennzeichen
Fahrverbote für ältere Fahrzeuge
Keine Ausnahmen von Fahrverboten für Ziel- und Quellverkehr (massive Einschränkung der wirtschaftlichen Tätigkeit!)

Der Geschäftsführer des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie Österreichs, Herr Mag. Linszbauer, verweist auf die enormen Leistungen der Fahrzeugindustrie, die zu wesentlichen Absenkungen der Grenzwerte und der fahrzeugspezifischen Emissionen geführt haben sowie auf die bereits seitens der EU vorgegebenen weiteren Abgassenkungen (EURO IV und V). Die Konsumenten und die verladende Wirtschaft, die in umweltfreundliche Fahrzeuge und Treibstoffe investieren, dürfen keinesfalls vor den Kopf gestoßen werden.

"Gegenständlicher Verordnungsentwurf, der ohne Vorwarnung der Sozialpartner seitens des Umweltministeriums lanciert wurde, stellt einen massiven Vertrauensbruch gegenüber jeden dar, der entsprechende Vorleistungen erbracht hat", so Linszbauer, der gleichzeitig eine vollständige Überarbeitung des Entwurfs fordert. (Us)

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Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs
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