Findeis: Ausufernde Kriminalität besonders in den ländlichen Regionen Niederösterreichs

Innenminister Strasser entgleitet öffentliche Sicherheit; Statt Bekämpfung der Kriminalität Beschönigung von Statistiken

St. Pölten, (SPI) - "Innenminister Strasser hat die ausufernde Kriminalität in Niederösterreich überhaupt nicht mehr im Griff, die öffentliche Sicherheit entgleitet ihm völlig. Es ist ein Skandal, dass sich das Innenministerium mittlerweile auf das Beschönigen der Kriminalitätsstatistiken und auf das Vertuschen beschränkt, statt für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten", zeigt sich der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, erbost über heutige Medienberichte, wonach nicht einmal mehr alle erstatteten Anzeigen in die monatliche Kriminalitätsstatistik aufgenommen werden.****

"Besonders dramatisch ist ebenso die Entwicklung, wonach sich die Kriminalität verstärkt von den städtischen Ballungsräumen in die ländlichen Regionen Niederösterreichs ausbreitet. Gerade dort wurden in der Vergangenheit durch Strasser Dutzende Gendarmerieposten geschlossen, Personal eingespart und die Streifenfahrten und die Überwachungstätigkeit reduziert. In manchen Bezirken Niederösterreichs ist zu den Nachtstunden gerade mal ein Streifenfahrzeug (!) unterwegs. Gerade dort, wo also besonders wenig ExekutivbeamtInnen auf der Straße sind, finden die Kriminellen nun ‚offene Türen' vor", so Findeis.

Die Steigerung der angezeigten Straftaten um 9,7 % und der gleichzeitige Rückgang der Aufklärungsquote um 5,2 % im Oktober 2004 belegt diese katastrophale Entwicklung. "Die Niederösterreichischen Sozialdemokraten fordern daher zusätzliches Personal für Gendarmerie und Polizei und eine Verbesserung der technischen Ausstattung. Ebenso müssen die noch immer vorhandenen Sicherheitslücken in den ländlichen Regionen Niederösterreichs geschlossen werden. Gerade dort ist angesichts der aktuellen Entwicklung eine Sicherheitsoffensive notwendig. Mehr Streifenfahrten in der Nacht sowie mehr Präsenz und Kontrollen sind notwendig, die Bevölkerung in den ländlichen Regionen vor weiterem Schaden zu bewahren", so Findeis abschließend.
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