• 11.11.2004, 10:28:19
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Findeis: Ausufernde Kriminalität besonders in den ländlichen Regionen Niederösterreichs

Innenminister Strasser entgleitet öffentliche Sicherheit; Statt Bekämpfung der Kriminalität Beschönigung von Statistiken

St. Pölten, (SPI) - "Innenminister Strasser hat die ausufernde
Kriminalität in Niederösterreich überhaupt nicht mehr im Griff, die
öffentliche Sicherheit entgleitet ihm völlig. Es ist ein Skandal,
dass sich das Innenministerium mittlerweile auf das Beschönigen der
Kriminalitätsstatistiken und auf das Vertuschen beschränkt, statt
für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten", zeigt
sich der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann
Findeis, erbost über heutige Medienberichte, wonach nicht einmal
mehr alle erstatteten Anzeigen in die monatliche
Kriminalitätsstatistik aufgenommen werden.****

"Besonders dramatisch ist ebenso die Entwicklung, wonach sich die
Kriminalität verstärkt von den städtischen Ballungsräumen in die
ländlichen Regionen Niederösterreichs ausbreitet. Gerade dort wurden
in der Vergangenheit durch Strasser Dutzende Gendarmerieposten
geschlossen, Personal eingespart und die Streifenfahrten und die
Überwachungstätigkeit reduziert. In manchen Bezirken
Niederösterreichs ist zu den Nachtstunden gerade mal ein
Streifenfahrzeug (!) unterwegs. Gerade dort, wo also besonders wenig
ExekutivbeamtInnen auf der Straße sind, finden die Kriminellen nun
‚offene Türen' vor", so Findeis.

Die Steigerung der angezeigten Straftaten um 9,7 % und der
gleichzeitige Rückgang der Aufklärungsquote um 5,2 % im Oktober
2004 belegt diese katastrophale Entwicklung. "Die
Niederösterreichischen Sozialdemokraten fordern daher zusätzliches
Personal für Gendarmerie und Polizei und eine Verbesserung der
technischen Ausstattung. Ebenso müssen die noch immer vorhandenen
Sicherheitslücken in den ländlichen Regionen Niederösterreichs
geschlossen werden. Gerade dort ist angesichts der aktuellen
Entwicklung eine Sicherheitsoffensive notwendig. Mehr
Streifenfahrten in der Nacht sowie mehr Präsenz und Kontrollen sind
notwendig, die Bevölkerung in den ländlichen Regionen vor weiterem
Schaden zu bewahren", so Findeis abschließend.
(Schluss) fa

OTS0089    2004-11-11/10:28

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN

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