Paketlogistik: GeoPost als Gesellschafter in DPDA integriert - BILD/ANHANG

Wien (OTS) - Mit Jahresende 2004 verkauft die luxemburgische Thiel-Logistik ihren 25,5 % - Anteil an der DPD Austria GmbH an die französische La Poste-Tochter GeoPost. Die depothaltenden österreichischen Gesellschafter begrüßen diesen Schritt.

Wie soeben bekannt gegeben wurde, verkauft die luxemburgische Thiel-Logistik die Nathe u. Quehenberger Transport- u. Paketlogistik GmbH & Co und damit deren nunmehr 25,5 % Anteil am österreichischen DPD Franchisegeber der DPD Direct Parcel Distribution Austria GmbH (12 Depots, 1400 Mitarbeiter, nahezu 30 Mio beförderte B2B - Pakete jährlich) an die zur französischen Post gehörende GeoPost. Diese ist bekanntlich an der DPD GmbH, Aschaffenburg/BRD zu
85 % beteiligt. Die 25,5 % sind durch Zusammenlegung der je 8,5 % Anteile der bisherigen drei "deutschen" Gesellschafter (Birkart, Dachser, Nathe-Quehenberger) entstanden.

Die Genehmigung der österreichischen Kartellbehörde steht noch aus, ist aber zu erwarten.

Die 74,5 % Anteile der drei "depothaltenden" - sprich operativ tätigen - DPD Austria Gesellschafter Gebrüder Weiss Paketdienst GmbH, Lagermax Paketdienst GmbH und Schachinger Paketdienst GmbH werden von dem Verkauf nicht berührt.

DPD Austria-Unternehmenssprecher DI Paul Senger-Weiss begrüßt den Deal - über dessen kaufmännische Details Stillschweigen vereinbart wurde - in einer ersten Stellungnahme ausdrücklich: "Als hinsichtlich des Paketaufkommens weitaus stärkste Länderorganisation des DPD Franchise-Systems außerhalb Deutschlands, bedeutet der nun fixierte Wechsel der Anteileigentümer einen positiven und wichtigen Schritt im Sinne einer transparenten und deutlichen Marktentwicklung!"

DI Senger-Weiss verweist in diesem Zusammenhang auf die führende Rolle, welche die GeoPost beim Franchisegeber DPD in Aschaffenburg spielt, wodurch die Übernahme dieser Anteile unternehmensstrategisch und netzwerk-bezogen nachvollziehbar sei und damit die Positionierung der Marke DPD als einer der führenden internationalen Paketlogistiker unterstütze.

DPD setzt Standards in der Österreichischen B2B - Paketlogistik

Innerhalb Österreichs definiert DPD seit 16 Jahren die Standards in der B2B - Paketlogistik. 1988 von den drei depotführenden Gesellschaftern (damals noch unter der Bezeichung Austria Paket System) gegründet, kann die Idee des Systempaketes (flächendeckendes 24 Stunden Haus/Haus-Service mittels Nachtsprüngen mit Wechselbrücken-Aufbauten) mit einer damals wie heute einzigartigen Dienstleistungspalette aus heutiger Sicht nur als durchschlagender Erfolg bezeichnet werden: 28,4 Millionen Business-Pakete wurden im vergangenen Jahr mit mehr als 700 Abhol-und Zustellfahrzeugen über ein Netz von 12 DPD Depots und einem zentralen Hauptumschlagplatz unter dem DPD Paketschein in Österreich befördert! Neben der Österreichischen Fläche ist DPD aber auch der wichtigste Partner, wenn es um den Versand bzw. Empfang internationaler B2B - Pakete geht. Zeitgleich mit der EU -Erweiterung auf 25 Mitgliedsländer waren heuer auch Empfangskunden in den neu hinzu gekommenen Nationen mit DPD flächendeckend zu erreichen und zu beliefern, was insbesonders für die Exportwirtschaft von Bedeutung ist. Genauso wie der Startschuss zum internationalen Nachnahme-Inkasso, mit dem vor wenigen Wochen in Richtung BRD (es folgen Benelux und schrittweise die anderen Ländern) begonnen wurde.

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