- 09.11.2004, 12:47:35
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Gehrer: Aktuelle Studierendenzahlen deuten auf positiven Trend hin
Insgesamt 203.017 Studierende per 7. November 2004 an den Universitäten inskribiert
Wien (OTS) - Die Gesamtzahl der Studierenden an den
österreichischen Universitäten im Wintersemester 2004 deutet bereits
Anfang November auf einen positiven Trend hin. "Die aktuellen
Studierendenzahlen zeigen, dass sich die österreichischen
Universitäten nun im nationalen wie internationalen Wettbewerb
befinden. Manche Hochschulen haben es hier schwieriger als andere",
sagte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Ingesamt sind bereits am
7. November 2004 203.017 in- und ausländische Studierende an den
Universitäten (ohne Donau-Universität Krems) zugelassen. Im Vergleich
dazu waren es am Ende der Nachfrist im Wintersemester 2003 203.575
Studierende. Die endgültigen Studierendenzahlen liegen allerdings
erst nach Ablauf dieser Nachfrist für das Wintersemester 2004/05 vor,
denn bis Ende November können Studierende noch die Möglichkeit der
Zulassung zum Studium nützen. Positive Entwicklungen sind auch an den
Fachhochschulen zu erwarten, an denen heuer die Studienplätze von
22.100 im Jahr 2003/04 auf rund 25.000 für 2004/05 aufgestockt
wurden.
An insgesamt 15 der 21 Universitäten liegt der Wert bereits über dem
endgültigen von 2003. Vor allem technische und naturwissenschaftliche
Studienrichtungen verzeichnen steigende Studierendenzahlen: TU Wien:
17.763 (plus 9,3%; 2003: 16.253), TU Graz: 8.473 (plus 1,1%; 2003:
8.377), Montanuniversität Leoben: 2.033 (plus 7,6%; 2003: 1.899),
Universität für Bodenkultur Wien: 5.224 (plus 20,3%; 2003: 4.342)
oder Vet. med. Universität Wien: 2.507 (plus 14,6%; 2003: 2.188).
Auch große Universitäten haben heuer mehr Studierende als im
vergangenen Jahr: Universität Wien: 62.956 (plus 3%; 2003: 61.148),
Universität Salzburg: 11.430 (plus 2,7%; 2003: 11.129) oder
Universität Linz: 12.676 (plus 4,7%; 2003: 12.106). Rückgänge bei den
Studierenden wird es vermutlich an der Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien: 3.063 (minus 7,7%; 2003: 3.318) und an der
Universität Mozarteum Salzburg: 1.512 (minus 8,2%; 2003: 1.647)
geben.
Auch bei den Erstzugelassenen setzt sich der positive Trend der
vergangenen Jahre fort. An insgesamt 11 Universitäten haben sich zum
Stichtag bereits mehr Studierende inskribiert als im Jahr davor am
Ende der Nachfrist. So verzeichnen beispielsweise die Universität für
Bodenkultur Wien bereits jetzt 798 (plus 13,2%; 2003: 705), die
Medizinische Universität Wien 1.245 (plus 18,6%; 2003: 1.050), die
Universität Salzburg 1.974 (plus 4,8%; 2003: 1.884) und Universität
Linz 1.944 (plus 5,7%; 2003: 1.840) Erstzulassungen. Rückläufe bei
den Erstzugelassenen gibt es zum Stichtag an der Universität Graz:
2.925 (minus 6,9%; 2003: 3.143), an der Universität Innsbruck: 2.851
(minus 5,4%; 2003: 3.014), an der WU Wien: 2.640 (minus 15,1%; 2003:
3.111), wie auch an der Universität für Musik und darstellende Kunst
Wien: 352 (minus 24,5%: 2003: 466).
Für Gehrer belegen diese Zahlen, dass der Studienbeitrag von 363,36
Euro pro Semester niemanden, der ernsthaft studieren will, am Studium
hindert. "Durch die umfangreiche Erweiterung des
Studienförderungsangebots ist sichergestellt, dass jeder, der
studieren möchte und dazu befähigt ist, auch studieren kann. Darüber
hinaus verbleiben den Universitäten 2005 die Einnahmen aus den
Studienbeiträgen in der Höhe von rund 124 Millionen Euro zusätzlich
zur Verbesserung des Studien- und Lehrangebots. Mit diesen Geldern
und dem gesetzlich verankerten Globalbudget stehen den Universitäten
2005 um 6% mehr zur Verfügung als 2003", so Gehrer abschließend.
OTS0176 2004-11-09/12:47
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