- 09.11.2004, 11:10:33
- /
- OTS0099 OTW0099
FPÖ-"Vision": Zentralflughafen Österreich, Ungarn, Slowakei
Wien (OTS) - "Angesichts der zahlreichen Proteste über Fluglärm in
Wien" präsentierten Dienstag Landesparteiobmann LAbg. Heinz-Christian
Strache und der Vertreter der FPÖ im Mediationsverfahren Flughafen
StR. a.D. Walter Prinz eine "Vision" für einen neu zu bauenden
Zentralflughafen für den Raum Wien, Budapest und Pressburg. Angelegt
könnte dieser Flughafen werden, in der sehr dünn besiedelten Kleinen
Ungarischen Tiefebene. Mit Hochgeschwindigkeitszügen könnte die
Verbindung zu den drei Hauptstädten erreicht werden. Projektierung,
Planung und Bau des Flughafens und der notwendigen Bahnverbindungen
könnten in einem Zeitraum von rund 15 Jahre erfolgen, die Kosten
werden von den FPÖ-Politikern mit rund zwei Milliarden Euro
angegeben, ähnlich wie beim neuen Flughafen München. Diese Kosten
würden aber auf drei Länder aufgeteilt. In einer
Drei-Städte-Konferenz müsste zuerst eine politische Willenserklärung
erreicht werden und dann eine entsprechende Expertise erstellt
werden. Der Flughafen Wien-Schwechat sollte bleiben, aber nicht
weiter ausgebaut werden.
Die Flugbewegungen in Wien würden bis 2010 von derzeit 186.000
auf 267.000 ansteigen, bis 2020 sogar auf 335.000, argumentierten
Strache und Prinz. Derzeit seien auch Großflugzeuge in Bau, die in
Wien gar nicht landen könnten und nicht zuletzt hätten auch Budapest
und Pressburg Probleme mit ihren Flughäfen, die zu Nahe an den
Städten liegen. In Zusammenhang mit dem laufenden Mediationsverfahren
forderten die FPÖ-Politiker die Rücknahme der festgelegten neuen
Abflugrouten und plädierten für ein Nachtflugverbot. Wien sollte
"überflugfreie Zone" werden.
Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81
747, Internet: http://www.fpoe-wien.at/ (Schluss) js/vo
OTS0099 2004-11-09/11:10
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK






