- 09.11.2004, 08:46:06
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"Schattenmann" und Expreisboxer Mario Adorf "Bei Stöckl"
Weitere Gäste: Helmut Zilk und Hannah Lessing
Wien (OTS) - In Rom gezeugt, in Zürich geboren und in der Eifel
aufgewachsen. Er war Preisboxer und wollte Lehrer werden. "Der große
Bellheim" und "Schattenmann" Mario Adorf kam über die Studentenbühne
zur Schauspielerei und schaffte es zu einem der Bedeutendsten seiner
Branche im deutschen Sprachraum - obwohl er einmal sagte: "Was soll
ich bloß spielen mit diesem Gesicht?" Am Freitag, dem 12. November
2004, um 23.10 Uhr in ORF 2 ist der starke Europäer zu Gast "Bei
Stöckl". Weitere Gäste: Wiens Altbürgermeister Helmut Zilk und Mag.
Hannah Lessing, Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik
Österreich.
Mario Adorf: "Mit dem ersten Seitensprung fängt eine Beziehung
überhaupt erst an!"
Adorfs Start war alles andere als rosig: Seine mit ihm hochschwangere
Mutter floh bei Nacht und Nebel aus Italien in die Schweiz. Es folgte
eine Kindheit in Armut. Mit drei Jahren kam der kleine Mario ins
Kinderheim, weil seine Mutter Geld verdienen musste. Heute lebt der
74-jährige Schauspielstar gemeinsam mit seiner Frau Monique - der
ehemals besten Freundin von Brigitte Bardot - in Italien, Deutschland
und Frankreich. "Bei Stöckl" spricht Mario Adorf über seinen Vater,
mit dem er nur zehn Minuten seines Lebens verbrachte. Und selbst
diese Begegnung verlief nicht ohne Komplikationen: "Er konnte kein
Deutsch und ich kein Italienisch. Eine denkbar schwierige Situation."
Warum er sich für diese Verabredung auch noch verkleiden musste,
verrät Grandseigneur Adorf im persönlichen Gespräch. Auch die
Begegnung mit seiner späteren Frau Monique funktionierte nicht auf
Anhieb: "Fast übersehen" hätte er sie bei einem Fest neben der großen
Brigitte Bardot - mehr dazu "Bei Stöckl". Was es mit der Aussage "Die
einen sagen: Wer untreu ist, liebt mich nicht. Ich sage: Nach dem
ersten Seitensprung fängt eine Beziehung überhaupt erst an", auf sich
hat, erklärt der attraktive Womanizer im Talk mit Barbara Stöckl.
Weitere Gäste:
Dr. Helmut Zilk: Heiratsantrag per Telefon
Dagmar Koller hat mit dem programmatischen Titel "Jetzt fängt's erst
richtig an" soeben ihre Memoiren veröffentlicht. Sehr offen berichtet
das Multitalent über Liebesaffären, verflossene Liebhaber und das
Eheleben mit Helmut Zilk. "Bei Stöckl" bezieht der Altbürgermeister
erstmals Stellung zu den unverblümten Lebenserinnerungen seiner Frau.
Warum er bis heute ein sehr schlechtes Verhältnis zu seiner
Schwiegermutter hat und ob Eifersucht auf die männlichen, oft sehr
prominenten Verehrer und Exfreunde des Bühnenstars Koller ihre
Beziehung je getrübt haben, klärt Zilk "Bei Stöckl" auf. Weshalb er
seinen Heiratantrag ausgerechnet per Telefon machte und wie die Ehe
mit Koller mit den Jahren immer besser wird, davon und mehr berichtet
Helmut Zilk im ausführlichen Gespräch mit Barbara Stöckl.
Ein Wiedersehen mit dem Altbürgermeister gibt es in der nächsten
Ausgabe von "Lebens-Künstler", wo er André Heller empfängt - zu sehen
zu Mariä Empfängnis am Mittwoch, dem 8. Dezember, um 22.50 Uhr in ORF
2.
Mag. Hannah Lessing: Traumjob Wiedergutmachung
Hannah Lessing hat sich die Wiedergutmachung an Opfern des
Nationalsozialismus zur Lebensaufgabe gemacht. Die junge Frau reist
um die ganze Welt, um ehemalige Vertriebene ausfindig zu machen und
diese mit ihrer alten Heimat Österreich zu versöhnen. "Bei Stöckl"
berichtet die Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik
Österreich über "den Job ihrer Träume", ihre eigene
Familiengeschichte und warum Wiedergutmachung noch immer ein
wichtiges Thema ist.
OTS0015 2004-11-09/08:46
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